Wetter in Deutschland - Erste Hitzewelle rollt an - Wetterdienst warnt vor Unwettern

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"Am Donnerstag geht es in die Vollen", sagte Meteorologe Jens Hoffmann vom Deutschen Wetterdienst.

Auch in der Nacht werden Temperaturen von 20 Grad erwartet, so dass man sich in weiten Teilen Deutschlands auf die ersten Tropennächsten wird einstellen müssen. In vielen Regionen Deutschlands sind sogar 35 Grad und mehr möglich.

Nach den bisherigen Prognosen soll die Hitzewelle Anfang nächster Woche abebben.

Ungewöhnlich seien die Temperaturen für Mitte Juni nicht. "Das hatten wir in den letzten Jahren immer mal wieder". Die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erwarten Temperaturen von 30 Grad und darüber. "Wo es runterkommt, kann es ordentlich zur Sachen gehen mit starken Sturmböen, Hagel und Platzregen", so der DWD-Meteorologe.

Notfallmediziner raten bei Hitze, über den Tag verteilt jede Stunde ein Glas Wasser zu trinken, auch wenn noch kein Durst vorhanden sei.

Am Donnerstag wird es mit 30 bis 36 Grad noch einen Tick heißer. Sonnig und trocken bleibt es hingegen im Rest des Landes, Temperaturhöchstwerte um 37 Grad werden für die Lausitz erwartet. Dann wird der Osten zum Hitzeherd Deutschlands - mit bis zu 37 Grad. Tagsüber zeigen sich zwar ein paar Quellwolken, die bleiben aber meist harmlos, einzelne Schauer können vor allem nördlich der Donau und im Bergland im Süden nicht ganz ausgeschlossen werden.

Und nicht nur die Temperaturen steigen, auch die UV-Strahlung nimmt zu. Hitze könne zudem das Herz-Kreislauf-System belasten, sagte Andreas Matzarakis, Leiter des Zentrums für Medizinisch-Meteorologische Forschung des DWD in Freiburg. Für die Bahnen gilt daher vorerst ein Notfallkonzept, wie die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) in der Nacht mitteilten.

Bereits am Dienstag war der gesamte Tram- und Stadtbahnverkehr eingestellt worden.

Sommer, Sonne, Hitzewelle - was folgt? "Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, im Bereich der Gleise im gesamten Stadtgebiet besonders vorsichtig zu sein, bis die Schäden und Verunreinigungen durch die VBK vollständig beseitigt sind", hieß es weiter.

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