Rund 4600 Corona-Neuinfektionen - Sieben-Tage-Inzidenz sinkt wieder

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Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.08 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 6313 Ansteckungen gelegen.

Weniger Corona-Fälle als vor einer Woche und die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt: Kein Landkreis überschreitet die 100er-Marke.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist landesweit auf unter 35 gesunken. Bei den Bundesländern hat Mecklenburg-Vorpommern den niedrigsten Wert (8,4); den höchsten hat Thüringen mit 30.

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 166 neue Todesfälle verzeichnet. An Feiertagen würden deutlich weniger Proben genommen und Laboruntersuchungen durchgeführt, wodurch es auch zu weniger Meldungen an die Gesundheitsämter komme. "Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden". Vor einer Woche waren es 163 Tote gewesen.

Nach den Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin vom Samstag (Stand 09.19 Uhr) wurden 21 Covid-19-Kranke auf Intensivstationen behandelt, von denen 16 beatmet wurden. Gernot Marx gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Die Entwicklungen gingen in die richtige Richtung.

Die Zahlen zeigten, dass sich die übergroße Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger sehr diszipliniert verhalte, Impfungen und die Bundesnotbremse ihre Wirkung entfalteten. Er appellierte jedoch an die Bürger, weiterhin vorsichtig zu sein und warnte vor einer vierten Welle. Jedoch könnten im Herbst die Infektionen wieder zunehmen, wenn viele Menschen unvorsichtig würden, so Marx.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Donnerstagabend bei 0,87 (Vortag: 0,83). Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89 026 angegeben.

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz war auch am Samstag Vorarlberg mit 59,2, gefolgt von Tirol, Niederösterreich und Steiermark mit 43,8, 28,6 bzw. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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