Bombenalarm! Ryanair-Maschine muss in Berlin notlanden

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Die Bundespolizei überprüft nach einer außerplanmäßigen Landung einer Ryanair-Maschine am Berliner Hauptstadtflughafen BER das Flugzeug. Eine Sprecherin teilte mit, es seien Maßnahmen zur Gefahrenabwehr eingeleitet worden. Die "B.Z." und "Bild" berichteten, es habe eine Bombendrohung gegeben. Die Durchsuchung sei ohne Feststellung beendet worden, hieß es.

Der Sprecher später weiter: "Die Passagiere werden in einem von der Bundespolizei bewachten Bereich im Terminal 1 mit Essen und Getränken versorgt, die Maschine noch durchsucht". Der Flughafen hatte zuvor vorsorglich das Nachtflugverbot für den Ryanair-Flug aufgehoben.

Ryanair bat die Fluggäste um Entschuldigung für die "unvermeidbare Verspätung". Behörden sprachen von einem "polizeilichen Grund", ohne weitere Details zu nennen. Die Crew sei von der deutschen Luftsicherheitskontrolle über eine mögliche Sicherheitsbedrohung an Bord der Boeing 737-800 informiert worden. Das Gepäck wurde schließlich in das Flughafeninnere gebracht. Am Montag kurz vor 4.00 Uhr konnten die Passagiere ihre Reise mit einem Ersatzflugzeug fortsetzen.

Kräfte der Bundespolizei postierten sich zeitweise um den notgelandeten Flieger, die 160 Passagiere durften aber alle die Maschine verlassen.

Schon im vergangenen Sommer musste eine Ryanair-Maschine auf dem Weg von Dublin nach Krakau wegen einer anonymen Bombendrohung eine Sicherheitslandung hinlegen.

Auf dem Weg vom irischen Dublin ins polnische Krakau habe die Maschine deshalb am Sonntagabend den BER als nächstgelegenen Flughafen angesteuert. Bei der Durchsuchung auf dem Flughafengelände von London Stansted konnten damals auch keine verdächtigen Sachen gefunden werden.

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