Raubüberfall auf Deutsche-Bank-Filiale in Berlin - Polizei-Großeinsatz

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Großeinsatz für die Berliner Polizei: Mindestens zwei Täter haben einen Geldboten überfallen, es gibt Verletzte.

Mitarbeitende der Bank sowie Kundinnen oder Kunden seien nicht verletzt worden, hieß es. Der Geldbote soll anschließend eine Pistole gezogen, einen Schuss abgegeben und einen der Täter verletzt haben. Sie besprühten den Geldboten mit Reizgas. Die Polizei schließt aber nicht aus, dass es noch weitere Beteiligte gegeben haben könnte.

Der Geldbote habe sich durch eine Schussabgabe gewehrt, wie Polizeisprecher Michael Gassen auf BILD-Anfrage sagte.

Der angeschossene Räuber, ein 18-Jähriger, wurde von der Polizei festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm ihn kurze Zeit später vor der Bank fest. Der Bereich ist weiträumig abgesperrt.

Die Polizei teilte auf Twitter mit, dass sie ihr Hinweisportal für Zeugenbeobachtungen freigegeben hat. Ein Verdächtiger aus einem bekannten arabischstämmigen Clan wurde später festgenommen. Sie suchte auch nach Fotos oder Videos von dem Überfall, die möglicherweise von Beobachtern gemacht wurden.

Am Nachmittag bewachten Polizisten mit Maschinenpistolen an den Absperrbändern das Geschehen.

Nach BILD-Informationen handelt es sich um eine Filiale der Deutschen Bank in dem Einkaufszentrum Gropius-Passagen in der Johannisthaler Chaussee. Zuletzt hatten vier Männer am 19. Februar einen Geldtransporter auf dem Ku'damm überfallen.

Im Dezember überfielen mehrere Täter einen Geldtransporter am Ikea-Möbelhaus in Berlin-Schöneberg.

Im August 2020 rammten Räuber mit einem Transporter ein Fenstergitter einer Bank in Wilmersdorf, es kam zu einem Schusswechsel mit einem Wachmann. Mitte Juni 2020 traf es einen Geldboten an einer Bank in Wilmersdorf.

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