Auch Lauterbach meldet Nebeneinkünfte verspätet: "Riesenfehler"

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Und auch Ex-Grünen-Chef Cem Özdemir hat dem Deutschen Bundestag nachträglich für die Zeit von 2014 bis 2017 Sonderzahlungen in Höhe von 20.580,11 Euro gemeldet. "Mit 2 Monaten Verspätung habe ich Buchhonorarvorschuss vom 12/2020 an Bundestag gemeldet", schrieb Lauterbach in der Nacht zum Montag auf Twitter. "Dabei fiel meinem Büro auf, dass alle Nebeneinnahmen aus 2018/19, 17.850 € für 4 Vorträge, noch nicht gemeldet waren". Riesenfehler, für den ich gerade stehe: "17.850 € spende ich für Indien". Das Geld aus den Jahren 2018 und 2019 wolle er nach Indien spenden, wo das Coronavirus derzeit weltweit am stärksten wütet - angehängt an den Tweet: der Beleg über eine 3000 Euro-Spende an Unicef.

In einem späteren Beitrag fügte Lauterbach hinzu: "Es gab Fragen: wurde das Geld versteuert: na klar".

Abgeordnete müssen Nebeneinkünfte an den Bundestag melden.

Unter den Zahlungen der Grünen an Baerbock war auch eine coronabedingte Sonderzahlung, die eigentlich nur für Beschäftigte gedacht ist - Baerbock als Parteichefin erhält aber kein Gehalt ihrer Partei, weil sie als Bundestagsabgeordnete bereits Einkommen hat.

Der Grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat dem Bundestag Nebeneinkünfte der Jahre 2018 bis 2020 "nachgemeldet" - 54.500 Euro habe sie "versehentlich" nicht angegeben. Von dieser Steuerfreiheit mache Baerbock aber keinen Gebrauch. Denn dieser ist systemisch ein Selbstbedienungsladen, wie jeder weiß, der in ihm tätig ist, und vor allem jeder, der exakt aus diesem Grund die Karriere des Berufspolitikers eingeschlagen hat. "Offensichtlich haben verdeckte Zuwendungen an Spitzenpolitiker von den Grünen seit Jahren System", sagte etwa CSU-Generalsekretär Markus Blume der "Bild am Sonntag". "Dass Spitzenpolitiker sich steuerfreie Corona-Boni auszahlen lassen, ist völlig unnötig".

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