Endlich geht es los! - Impfstart bei Hamburgs Hausärzten

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Auch Hausärzte können ab dieser Woche gegen Corona impfen. Die bisher verfügbare Impfstoffmengen sind jedoch überschaubar - nämlich rund 26 Dosen pro Praxis. Ab Montag starten auch die Hausärzte mit der Corona-Impfung. Weiterer Impfstoff soll in den kommenden Tagen folgen. Allerdings steht dafür zunächst nur wenig Impfstoff zur Verfügung.

Zu Beginn erwarten die Praxen jedoch nur knapp 20 Impfdosen pro Woche. In der ersten Woche können somit 1,4 Millionen Dosen verimpft werden.

Auch für die Hausarztpraxen gilt generell die festgelegte Reihenfolge. Eine zentrale Einladung für die Patienten gibt es nicht, wie das Bundesgesundheitsministerium erläutert.

Die Haus- und Fachärzte organisieren die Impftermine für ihre Praxen selbst. Einzelne Ärzte impfen - auch im Zuge von Modellprojekten - schon seit einiger Zeit: In Bayern war vergangene Woche Impfstart in 1635 Praxen. Die ersten Impfungen dieser Personengruppe sollen frühestens ab dem 8. April erfolgen - mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer.

Damit gerät nun auch der nächste Schritt der Impfkampagne verstärkt in den Blick. Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) forderte von der Bundesregierung, dies rasch voranzutreiben.

Jetzt könnten die Corona-Impfungen in Unterfranken Fahrt aufnehmen. Er forderte die Bundesregierung auf, jetzt die nötigen Organisationsfragen zu lösen - "und nicht erst dann, wenn sich die Impfstoffe auf dem Hof stapeln".

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte Ende März gesagt, Betriebsärzte sollten erst nach Hausärzten in die Impfkampagne einsteigen. "Das einzige, was wir brauchen, ist Impfstoff", sagt Dr. Frank-Dieter Braun im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Astrid Meisoll. Er finde es schwierig, jüngere Mitarbeiter von Unternehmen zu impfen, solange die Älteren noch nicht geschützt seien.

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