Celle | Vermisste 16-jährige Isabella in Frankreich wieder aufgetaucht - Umstände unklar

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Darauf seien erste Hinweise eingegangen, eine heiße Spur gebe es aber noch nicht, sagte eine Polizeisprecherin.

Die seit rund zwei Wochen vermisste 16-jährige Isabella aus Celle hält sich nach Angaben der Polizei wohl in Frankreich auf. Zudem sucht die eingesetzte Sonderkommission weiter nach Kontakten der Jugendlichen in Chatgruppen und sozialen Netzwerken. Am Ostermontag richteten die Ermittler einen Appell an die Bevölkerung, baten dringend um Mithilfe. Die Umstände ihre Verschwindens sind laut Polizei nach wie vor unklar.

Die Jugendliche habe weder Schlüssel noch Geldbörse oder Handy mitgenommen. Auch ihr jüngerer Bruder war nach Polizeiangaben im Haus, die Eltern waren bei der Arbeit.

Gegen Mittag habe Isabellas Bruder bemerkt, dass seine Schwester nicht mehr da war. Völlig untypisch für Isabella hätte sie, ohne Bescheid zu geben, das Haus verlassen.

Als die Gymnasiastin auch nach mehreren Stunden nicht zurückkehrt sei, schalteten die Eltern noch am selben Tag die Polizei ein. Deshalb gehe die Polizei davon aus, dass sie nur kurz jemanden in der Nähe des Hauses habe treffen wollen. Die Ermittlungen lieferten keinen Grund zur Annahme, dass Isabella weglaufen, sich von der Familie absetzen oder sich etwas antun wollte.

Isabella habe vermutlich freiwillig das Haus verlassen, glaubt die Polizei, womöglich wegen eines vorherigen Kontakts oder einer Verabredung. Nach Einschätzung der Polizei hatte sie dennoch nicht vor, länger wegzubleiben. Ein mögliches Treffen habe mutmaßlich im näheren Umfeld des Wohnhauses in der Straße Am Holzhof stattgefunden. Das Wohnhaus liegt in einem Viertel mit Einfamilienhäusern und Hochhäusern. Hinter der Polizei liegen bereits 14 Tage Ermittlungsarbeit. Ein Personenspürhund führte die Ermittler zu einem Einkaufszentrum. Die Polizei geht davon aus, dass es sich hier um eine ältere Fährte handelt.

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