Astrazeneca für die Gruppe "60 plus": Termine vergeben

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Innerhalb der ersten zweieinhalb Stunden wurden in NRW demnach 33.000 Impftermine für Astrazeneca vergeben. "Das kann kein noch so gut durchdachtes System leisten". Die Hotlines der beiden KV verzeichneten bis 17.00 Uhr rund 1,2 Millionen Anrufe. In ganz Nordrhein-Westfalen können sich Menschen ab 60 Jahren seit diesem Wochenende mit dem Wirkstoff von Astrazeneca gegen das Coronavirus impfen lassen.

Ende der Woche hatte die Stadt Köln mitgeteilt, dass am Ostersonntag die Impfungen der über 60-Jährigen starten. Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen. Der Ansturm bei der Termin-Vergabe führte das Buchungssystem ans Limit.

Schon bei der Vorstellung der kurzfristigen Impfaktion für über 60-Jährige kündigte Laumann an, dass Probleme nicht auszuschließen seien: "Klar ist daher auch: Wenn sehr viele Menschen einen Termin vereinbaren wollen, kann es sein, dass die Systeme an ihre Grenzen kommen". Und das, obwohl NRW-Gesundheitsminister Kar-Josef Laumann (CDU) die Maßnahmen bereits am Mittwoch, 31. März, verkündete und der Ansturm damit seit Tagen absehbar war. Das zeige, dass die Menschen dem Astrazeneca-Impfstoff weiterhin vertrauen. Dazu kämen diejenigen, die vom Bund direkt an die Hausärzte gingen.

Schon kurz nach Öffnung der Leitungen hatte das Ministerium per Twitter gemeldet, die Buchungssysteme seien überlastet: "Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis".

Hinweis für Impfberechtigte: Termine können online gebucht werden über www.corona-kvwl.de (Westfalen-Lippe) oder www.coronaimpfung.nrw/patienten (Nordrhein) sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 beziehungsweise über 0800 116 117 02 für Westfalen-Lippe und 0800 116 117 01 für das Rheinland.

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