Corona-Neuinfektionen und 232 weitere Todesfälle

Einstellen Kommentar Drucken

Der bundesweite Inzidenzwert hat daher nur einen Orientierungswert. Nach einer Modellprognose des Instituts lässt sich eine Überlastung der Intensivstationen nur verhindern, wenn Lockerungen vorsichtig erst ab Mai und Juni sowie dann mit sukzessiver Steigerung bis in den Spätsommer kommen. Die Zahl der einmal Geimpften gab die Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag mit 222 177 an, 4298 mehr als am Tag zuvor. Aktuell hat sie nach der aktuellsten RKI-Analyse bereits einen Anteil von 88 Prozent im Infektionsgeschehen erreicht.

Zwischen 8. und 14. März, als in Deutschland wöchentliche Gratisschnelltests eingeführt wurden, ging nach RKI-Angaben bei 4,4 Prozent der laborbestätigten PCR-Tests ein positiver Schnelltest voraus. Das geht aus Zahlen des RKI vom Donnerstag hervor. Die 7-Tage-Inzidenz aller übrigen Varianten sei um etwa 19 Prozent pro Woche gesungen. Die Rate der positiven Tests stieg in den Wochen von 7,91 auf 9,33 Prozent und damit wesentlich schneller als die Testzahlen. In der Woche zuvor waren es 1,36 Millionen. Laut RKI-Lagebericht der Vorwoche waren es damals 1,35 Millionen. Selbsttests für zu Hause sind nicht meldepflichtig.

Außerdem meldete das RKI nun 120 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 22 657 Neuinfektionen und 228 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen sank weiter leicht auf 158,8. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.535.000 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 76 775. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.115 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 159 Todesfällen pro Tag (Vortag: 165). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 103 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab.

Der Anstieg der Fallzahlen insgesamt und der Infektionen durch B 1.1.7. werde zu einer "deutlich ansteigenden" Anzahl von Covid-19-Patienten in Kliniken führen.

Comments