NRW holt alle Schüler vor den Osterferien in die Klassen zurück

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Nach den Worten von Brandenburgs Bildungsministerin und KMK-Vorsitzenden Britta Ernst sollen noch im März alle Schüler wieder in die Schule gehen können.

Kein Schüler solle länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht sein.

Für die weiterführenden Schulen gilt laut Ministerium: "Bei der Einführung des Wechselmodells sind aus Gründen der Kontaktreduzierung die Klassen beziehungsweise Kurse in der Regel in zwei Gruppen zu teilen, so dass es in den verbleibenden beiden Wochen bis zu den Osterferien zu einem Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht kommt".

Für die Grundschüler und Förderschüler der Primarstufe, die bereits am 22. Februar als erste wieder in halber Klassenstärke und im Wechselmodus in die Schulen zurückgekehrt waren, bleibe es dabei.

Damit holt NRW alle Kinder und Jugendlichen vor den Osterferien - sie beginnen am 29. März - zumindest eingeschränkt in den Präsenzunterricht zurück. Das umfasst auch die Berufskollegs.

Die eingeschränkte Rückkehr aller Schüler in Nordrhein-Westfalen ab 15. März in die Klassenräume soll bis zum Sommer gelten.

Dieses Vorgehen in der Corona-Pandemie entspreche dem Wunsch der Schulen, erklärte der Ministeriumssprecher. Angesichts des weiter bestehenden Infektionsgeschehens sei es unverändert geboten, bei den weiteren Öffnungen des Schulbetriebs "behutsam und schrittweise" vorzugehen. Die Ausweitung des Präsenzunterrichts sei "maßvoll, aber sehr wichtig". Ein regulärer Ganztagsbetrieb finde bis zu den Osterferien nicht statt.

Für die neuen Schulrückkehrer solle ab 15. März "zunächst nicht die Leistungsüberprüfung im Mittelpunkt der ersten Präsenzunterrichtstage stehen". "Nach den Osterferien streben wir dann, wenn es die Infektionslage zulässt, Wechselunterricht ab Jahrgangsstufe 7 und Präsenzunterricht in konstanten Lerngruppen für die Grundschulen an".

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