Baldauf: Streit über richtigen Kurs in der Corona-Pandemie

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Die CDU verlor gegenüber der vorherigen Umfrage vor einer Woche drei Punkte, bei der SPD gab es keine Änderung.

Die rechtsgerichtete AfD kommt in beiden Umfragen auf 9 Prozent.

Käme die Südwest-CDU wirklich nur auf 24 Prozent, wäre das ihr historisch schlechtestes Ergebnis in der Geschichte des Landes, in dem sie bis 2011 fast sechs Jahrzehnte den Regierungschef stellte.

Auch bei den persönlichen Beliebtheitswerten hängt der Amtsinhaber die Herausforderin im Vergleich zu den vergangenen Umfragen noch weiter ab. Die Grünen wären mit zwölf Prozent drittstärkste Kraft im Landtag - auch hier kein Gewinn und kein Verlust im Vergleich zur Vorwoche.

Kretschmann hat dabei die eigenen Anhänger nahezu geschlossen hinter sich (96 Prozent).

In der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF kommt die SPD auf 33 Prozent - zwei Prozentpunkte mehr als vor einem Monat. Die Arbeit des CDU-Spitzenkandidaten Christian Baldauf findet der Umfrage zufolge bei 31 Prozent Zustimmung, 32 Prozent waren weniger oder gar nicht zufrieden. In der Forschungsgruppe-Umfrage vergrößerte sich der Abstand noch einmal. Eine Wahlabsicht für die FDP bekundeten beim ZDF 7 Prozent, bei der ARD 9 Prozent der Befragten. Dennoch sind die Zahlen für CDU-Spitzenkandidatin Eisenmann bitter. Rheinland-Pfalz stehe beim Impfen deutschlandweit an der Spitze.

Die Grünen im Südwesten könnten nach diesen Werten mit der CDU die grün-schwarze Koalition fortsetzen oder aber ein Ampel-Bündnis mit SPD und FDP eingehen. 44 Prozent wollen, dass die nächste Landesregierung von der SPD geführt wird (minus einen Punkt), 34 Prozent sprachen sich für eine CDU-Führung aus (minus vier Punkte).

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