Heftiges Erdbeben vor Neuseeland - Experten geben Tsunami-Warnung heraus

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Über Verletzte oder Tote gibt es momentan keine Berichte, Rettungskräfte durchsuchen aber in den zerstörten Häuser nach Verschütteten.

Ein starkes Erdbeben hat Mittel- und Nordgriechenland erschüttert.

Wellington (Neuseeland) - Große Erleichterung in Neuseeland: Nach dem schweren Erdbeben vor der Nordinsel wurde die Tsunami-Warnung inzwischen wieder aufgehoben. Das US-Frühwarnsystem gab eine Tsunami-Warnung heraus.

Erst vor drei Wochen hatten sich die Behörden für Neuseeland zwischenzeitlich auf einen möglichen Tsunami eingestellt, dann aber rasch Entwarnung gegeben. Knapp zwei Stunden nach den Erdstößen hätten bereits 60.000 Menschen dem örtlichen Monitoring-System GeoNet gemeldet, das Beben gespürt zu haben, berichtete die Zeitung "New Zealand Herald". Tausende Einwohner rannten dort und andernorts auf die Straßen, wie das Staatsfernsehen (ERT) und Nachrichtenportale der betroffenen Regionen berichteten.

Nach GeoNet-Angaben ereignete sich das Beben rund 100 Kilometer vor der Küste des Bezirks Gisborne in einer Tiefe von 90 Kilometern. Das Blatt zitierte einen Anwohner: "Ich blicke auf das schöne stille Meer, und ich hoffe, dass nichts von da kommen wird".

Erst im vergangenen Monat hatte Neuseeland der Opfer des schweren Erdbebens von Christchurch vor zehn Jahren gedacht. Griechische Seismologen gaben die Stärke von 6,2 an. Die Katastrophenschutzbehörde appellierte an die Bürger, Wasser und Stränden fernzubleiben und die Nachrichten in Radio, Fernsehen und Internet zu verfolgen. Den Berichten zufolge waren die Erschütterungen im Zentrum und im Norden des Landes zu spüren.

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