Wien setzt AstraZeneca-Vakzin nun bei Über-65-Jährige ein

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Bisher wird der Astrazeneca-Impfstoff in Deutschland - anders als in anderen Ländern - aufgrund der Stiko-Empfehlung nur für Menschen unter 65 verwendet.

Hacker kündigte heute außerdem an, dass für jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hochschulen, die sich aufgrund eines Missverständnisses im Zuge der aktuellen Corona-Impfaktion für Lehrer, Hort- und Kindergartenpädagogen angemeldet haben, nun doch geimpft werden.

Um die Geschwindigkeit bei den Corona-Impfungen zu beschleunigen, will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bald auch über 65-Jährige mit dem Vakzin von Astrazeneca impfen lassen. "Das ist eine gute Nachricht für alle Älteren, die auf eine Impfung warten. Sie können schneller geimpft werden". Die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hatte bereits zuvor berichtet, eine entsprechende Stellungnahme sei seit Mittwoch fertig, es liefen noch letzte Abstimmungen. Eine Veröffentlichung der Kommission dazu gab es am Donnerstag zunächst nicht. Neue Studiendaten belegen Spahn zufolge, dass der AstraZeneca-Stoff wirksamer sei, wenn der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung zwölf Wochen betrage. Die Stiko hatte dies mit mangelnden Daten für die Wirkung des Impfstoffs bei Älteren begründet.

"Dazu erwarten Bund und Länder eine kurzfristige Entscheidung der STIKO über die Empfehlung des Impfstoffs für die Bevölkerungsgruppe über 65 Jahre, um die Impfterminvergabe entsprechend zügig anpassen zu können, damit der Impfstoff schnell und priorisierungsgerecht verimpft werden kann", heißt es dem Papier.

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