US-Geheimdienstinformationen: Möglicher Plan für Angriff auf Kapitol aufgedeckt

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Die Kapitalpolizei hatte zuvor unter Berufung auf Geheimdienst-Informationen gewarnt, dass Extremisten erneut das Kapitol stürmen wollen. Die Kapitol-Polizei sei sich potenzieller Bedrohungen bewusst und darauf vorbereitet. Befürchtungen vor neuer Gewalt am 4. März gibt es schon seit Wochen, allerdings war unklar, wie konkret die Bedrohung ist. Bis 1933 war der 4. März das Datum, an dem amerikanische Präsidenten vereidigt wurden.

Vergangene Woche warnte die amtierende Chefin der Kapitol-Polizei, Yogananda Pittman, bei einer Kongressanhörung davor, die Sicherheitsvorkehrungen am US-Kapitol zurückzufahren.

Die US-Behörden haben mögliche Pläne von Extremisten für einen neuen Sturm auf das Kapitol in der Hauptstadt Washington aufgedeckt. Ein Termin für diese "State of the Union Address" steht noch nicht fest.

Anhänger des abgewählten und inzwischen aus dem Amt geschiedenen Präsidenten Donald Trump hatten am 6. Januar während einer Sitzung des Kongresses das Kapitol gestürmt und dort Chaos und Verwüstung angerichtet. An der Attacke mit fünf Toten waren Mitglieder mehrerer rechtsextremer Gruppierungen wie die Proud Boys und die Oath Keepers beteiligt.

Der Republikaner Trump hatte seine Anhänger kurz vor dem Angriff bei einer Kundgebung damit aufgewiegelt, dass ihm der Sieg bei der Wahl im November gestohlen worden sei.

Reuters/Leah Millis Radikale Trump-Anhänger verschafften sich am 6.

Inzwischen erfolgt die Amtseinführung am 20. Januar. Jänner massiv abgesichert. Der Parlamentskomplex wurde weiträumig mit einem hohen Zaun abgesperrt, Tausende Nationalgardisten wurden entsandt.

Die Kapitol-Polizei arbeite mit ihren Partnern auf der Ebene des Bundesstaats und auch den übergeordneten Diensten.

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Der Vorfall habe ihn "entsetzt", es habe sich dabei aber leider nicht um ein Einzelereignis gehandelt.

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