Mehr als vor einer Woche: 9019 Corona-Neuinfektionen

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Außerdem steht fest, dass alle Bürger, die noch keine Symptome zeigen, mindestens ein kostenloser Schnelltest pro Woche inklusive einer Bescheinigung über das Testergebnis ermöglicht werden.

Vereinbart wurden fünf Stufen.

Ab Ende März/Anfang April sollen auch Hausärzte impfen können.

Am Mittwoch haben Bund und Länder in Beratungen über mehrere Stunden um Einigkeit im weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie gerungen. Nach Friseuren, Schulen und Kitas dürfen dann auch Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte wieder öffnen, wenn sie Hygienekonzepte vorweisen und Kundenbegrenzungen einhalten. Lockerungen bei dem Verbot von Zuschauern in der Fußball-Bundesliga und weiterem Profisport sind in dem Beschluss gar nicht genannt. Der Einzelhandel könnte demnach ab 8. März mindestens für Termin-Shopping öffnen. Für die Ostertage gilt weiter der Appell, auf "nicht zwingend notwendige Reisen" zu verzichten.

Fünfter Öffnungsschritt (14 Tage danach, frühestens ab 5.4.): Freizeitveranstaltungen dürfen draußen mit 50 Teilnehmern stattfinden, ebenso Kontaktsport drinnen.

Am 24. März wollen Bund und Länder laut der Vorlage voraussichtlich erneut zusammenkommen. Grundlage ist ein mehrstufiger Öffnungsplan, der an einen 50er-Inzidenzwert gekoppelt ist. Alle Bürger ohne Corona-Symptome sollen über ihre Kommune kostenlos einen Schnelltest machen können. Die Kosten dafür übernehme der Bund. Eine "Taskforce Testlogistik" soll die "größtmögliche Verfügbarkeit und zügige Lieferung von Schnelltests" sicherstellen. Stattdessen können bei privaten Treffen wieder zwei Haushalte zusammenkommen - allerdings beschränkt auf maximal fünf Personen. Paare (auch die, die nicht zusammenleben) gelten als ein Haushalt.

1 1000 Personen mehr als vor genau einer Woche haben sich laut RKI mit dem Coronavirus infiziert
1 1000 Personen mehr als vor genau einer Woche haben sich laut RKI mit dem Coronavirus infiziert

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 65,4 - und damit etwas niedriger als am Vortag (65,8).

Diese und weitere Lockerungen sollen mit Schnell- und Selbsttests abgesichert werden, wie Bundeskanzlerin Merkel nach der Konferenz erklärte. Auch körpernahe Dienstleistungsbetriebe sowie Fahr- und Flugschulen dürfen unter denselben Voraussetzungen wieder ihre Türen öffnen.

Die nächsten Öffnungsschritte sind von der Infektionslage abhängig. In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 neuen Infektionen pro Woche können es auch Treffen des eigenen Haushalts mit zwei weiteren Haushalten mit zusammen maximal zehn Personen sein. Bei einer Inzidenz von 50 bis 100 ist jeweils ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest erforderlich. Das heißt die Kunden buchen vorher einen Termin für einen begrenzten Zeitraum. Das gilt auch für Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten.

In einem Stufenplan sind von Montag an verschiedene Schritte für Öffnungen vorgesehen - der Besuch von Fitnessstudios und Amateurspiele im Fußball oder Hallensportarten sind beispielsweise aber noch nicht sofort möglich.

Er sieht die Öffnung von Außengastronomie, Theatern, Oper, Kinos etc vor und die Möglichkeit zum kontaktfreien Sport vor. Sport kontaktfrei innen und Kontakt-Sport außen wäre ohne Test - Kontakt-Sport innen mit Test zulässig.

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