Covid-19 - Impfkommission will Empfehlung zu Astrazeneca-Vakzin ändern

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Sachsen, Bayern und Thüringen wollen Tschechien mit Corona-Impfstoff aushelfen.

Doch die Bundesregierung grätschte dazwischen und blockierte den Söder-Vorstoß!

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller bricht eine Lanze für den Corona-Impfstoff von Astrazeneca, der bei einigen Menschen in Deutschland auf Vorbehalte trifft.

Mehrere Ministerpräsidenten wollen die Impfreihenfolge für den Astrazeneca-Impfstoff lockern.

Doch Informationen von "Business Insider" zufolge könnte die Bundesregierung noch einen Schritt weiter gehen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) forderte die Bundesländer auf, diese Möglichkeit zu nutzen.

Auch bei CDU-Chef und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (60) fand Söders Vorstoß keine Unterstützung.

Auch Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) will den Impfstoff von Astrazeneca freigeben: "Bevor er liegen bleibt, impfen, wer will", sagte Söder der "Bild am Sonntag".

Die Ständige Impfkommission empfiehlt den Impfstoff von Astrazeneca nur für Menschen unter 65 Jahren, hat aber angekündigt, ihre Empfehlung rasch zu ändern. Dort würden auch Lehrer und Erzieher den Wirkstoff erhalten.

Wird der Impfstoff von AstraZeneca für alle freigegeben?

In Thüringen wird in der kommenden Woche eine Astrazeneca-Lieferung mit 43 200 Dosen erwartet, weitere 38 400 sollen bis Ende März folgen. Sollte sich der Trend bei AstraZeneca fortsetzen, könnten Impfdosen möglicherweise sogar den Arztpraxen zur Verfügung gestellt werden, um eine "schnelle Verimpfung" zu erreichen. Während andere Länder im Rekordtempo impfen. Insgesamt wurden jedoch bereits mehr als 1,4 Millionen solcher Dosen an die 16 Bundesländer verteilt.

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