Corona-Selbsttests ab kommender Woche bei Drogeriekette dm

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Corona-Schnelltests sollen für die Bevölkerung immer zugänglicher und günstiger werden. Zwei Drogeriemärkte befinden sich bereits in den Startlöchern.

Große Einzelhändler planen den baldigen freien Verkauf von Corona-Schnelltests zur Selbstanwendung.

Man sei im engen Austausch mit dem Bundesgesundheitsministerium und mit anderen Behörden.

Wie bereits dm angekündigt hatte, werde es auch dort eine noch nicht näher definierte, maximale Anzahl geben, die pro Person verkauft wird: "Um möglichst einer Vielzahl an Kund:innen die Chance zu geben, einen Corona-Schnelltest bei Rossmann zu erwerben, wird die Abgabemengen begrenzt". Die Käufer können jedoch zu Beginn nicht beliebig viele Tests mitnehmen.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hatte vergangene Woche Sonderzulassungen für drei Produkte zur Anwendung zu Hause erteilt.

Karlsruhe Die Corona-Schnelltests versprechen einige Erleichterungen im Alltag.

Auch der Einzelhandel will sich am Verkauf beteiligen, nannte im Gegensatz zu dm und Rossmann bisher jedoch keinen konkreten Termin. Aldi Süd will den Verkauf "in Kürze" starten. Edeka ist an der Sache dran, bleibt zeitliche Angaben aber schuldig. Lidl und Rewe teilten mit, so eine Sortimentserweiterung zu prüfen. Fraglich ist auch, wie mit den Ergebnissen zu verfahren ist.

Die so gewonnenen Daten könnten wichtige Erkenntnisse über den Nutzen und die Einsatzszenarien der Schnelltests verschaffen, sagte Reinhardt. Hierbei sei die Häufigkeit interessant, mit der Tests angewendet werden, wo die Kapazitäten ausgeweitet werden müssen und wie hoch die Positivraten in einzelnen Einsatzbereichen sind.

"Genau solche Informationen brauchen wir, um schrittweise in ein normales Leben zurückzukehren", betonte der Ärztepräsident. Bislang findet nur eine Auswertung der laborgebundenen PCR-Tests statt, die an das RKI gemeldet werden.

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