Corona-Infektion - Spahn rechtfertigt Treffen mit Unternehmern

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Thema sollen unter anderem die Corona-Politik der Bundesregierung und der Lockdown gewesen sein. Der Minister habe auch seine Pandemie-Politik verteidigt. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte berichtet, Spahn habe am 20. Oktober an einem Treffen mit etwa einem Dutzend Unternehmern in Leipzig teilgenommen.

Laut des Medienberichts haben einige der Teilnehmer an diesem Abend an die CDU gespendet.

Rund zwölf Gäste sollen dagewesen sein, berichtet der "Spiegel".

Nach dem Dinner wurde Spahn prompt nur einen Tag später positiv auf das Coronavirus getestet - ob sich einer der Anwesenden beim Gesundheitsminister angesteckt hat, geht aus dem "Spiegel"-Bericht nicht hervor". Zu etwaigen Spenden äußerte sich Spahns Büro gegenüber dem "Spiegel" nicht.

Dem "Spiegel" zufolge sollen die Besucher Abstand gehalten und solange Maske getragen haben, bis sie an ihren Plätzen gesessen hätten - auch Jens Spahn. Die damals gültigen Regeln zum Corona-Schutz seien "nach Bestätigung des Gastgebers eingehalten" worden.

Es bleibt die Frage, ob der als Gesundheitsminister zuständige Pandemie-Manager kurz vor Beginn des zweiten und bis heute andauernden Lockdowns hätte sensibler mit einer Einladung zu einer Veranstaltung umgehen müssen. Es habe sich um ein "privates, nicht öffentliches Abendessen" gehandelt.

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