Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer will Lockerung der Corona-Regeln

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Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz, um Ministerpräsidentin Malu Dreyer, hat in einer heutigen Kabinettsitzung Vorschläge ausgearbeitet, um ab dem 1. März weitere Öffnungsmöglichkeiten zu schaffen. Auch Blumenläden, Gartencenter oder auch Baumärkte mit Gartencenterbereich im Außenbereich dürfen dann wieder aufmachen. Auch sollen zoologische Gärten ihre Außengehege für Besucher wieder öffnen.

Für den Einzelhandel soll es die Möglichkeit des "Termin-Shoppings" geben. Die Tickets sollen wie bereits im vergangenen Sommer vorab gebucht werden. Es dürfen maximal 25 Prozent der Kapazität eingelassen werden.

Eine leichte Lockerung gibt es zudem bei den Click-and-Collect-Regeln: Hier wird nun auch "Termin-Shopping" erlaubt, sodass Einzelpersonen oder einzelne Haushalte nach Terminvereinbarung ins Geschäft gehen können - zum Beispiel zur Anprobe im Brautmodenladen. Aber auch für Bekleidungsgeschäfte könnte dies eine Perspektive sein, so Dreyer. Bei den Einzelterminen gelte Maskenpflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung. Aus Gleichbehandlungsgründen und wegen der besonderen Bedeutung der außerschulischen Bildung, dürfen dann auch Musikschulen Einzelunterricht mit Maske und Abstand anbieten. Zwischen den Terminen müssen mindestens fünfzehn Minuten liegen, um die Hygienemaßnahmen vorzunehmen und zu lüften. Wenn bei der Ministerpräsidentenkonferenz noch Neues dazu komme, werde dies noch eingearbeitet.

Dreyer rechnet nach eigenen Angaben damit, dass beim nächsten Bund-Länder-Treffen zur Coronakrise am kommenden Mittwoch ein bundesweiter Stufenplan zur Lockerung beschlossen wird. Die Bürger verhielten sich sehr eigenverantwortlich, einige Regeln seien aber nicht mehr verständlich, sagte Dreyer.

"Wir haben in Rheinland-Pfalz beim Infektionsgeschehen große Fortschritte gemacht", sagte Dreyer. Man müsse daher weiter vorsichtig bleiben, mahnte sie.

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