FFP2-Masken passen oft nicht richtig und machen Probleme beim Atmen

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Sie sind damit die klaren Verlierer des FFP2-Masken-Tests der Stiftung Warentest. FFP2-Masken können Sie nun überall kaufen, ob an der Tankstelle, in der Drogerie oder online*.

FFP2-Maske: Wie viele Kleinstpartikel strömen durch?

Dennoch wird sie von der Stiftung Warentest eingeschränkt empfohlen. Diese Vorgabe hielt in der Untersuchung der Stiftung Warentest nur die Maske von 3M ein - sie wurde als Einzige als uneingeschränkt geeignet bewertet. Danach konnten die Tester bestimmen, wie viele Partikel durch das Material gedrungen sind. Sechs Masken erreichen eine hohe Filterleistung, passen allerdings nicht immer optimal, was den Schutz deutlich verringert. Außerdem liegt die FFP2-Maske aus Deutschland nicht komplett am Gesicht an: Bei 30 Prozent der Testpersonen lag sie nicht eng am Kopf an. Auch mit möglichen Schadstoffen in den Masken gab es keine Probleme.

Für den Passformtest unterstützten Frauen und Männern der Berufsfeuerwehr Stiftung Warentest. Die Probanden und Probandinnen hatten nach Angaben der Tester unterschiedliche Gesichtsformen und mussten in der Kammer verschiedene alltägliche Bewegungen ausführen. Dünne Schläuche leiteten die ausgeatmete Luft zu einem Messgerät, mit dem die Tester messen konnten, wie viel Prüfaerosol sich in ihr befand. Je besser die Maske an Rändern saß, desto weniger des Prüfaerosols befand sich in der ausgeatmeten Luft. Blähen sich die Masken beim Ausatmen auf und ziehen sich beim Einatmen zusammen, schließen sie dicht ab.

Ob eine Maske die Atmung beeinträchtig prüften die Tester mit einem Prüfkopf, an den eine Art künstliche Lunge angeschlossen ist.

Als einziges Modell mit dem Urteil "geeignet" ist die FFP2-Maske von 3M der Testsieger. Nur eine Maske ist rundum empfehlenswert. Bei drei Masken fällt das Atmen leicht, aber sie sitzen nicht bei allen Probanden gut.

Da Stiftung Warentest von Masken mit schlechtem Atemkomfort abrät und damit die drei Masken als wenig geeignet einstuft, wurden diese Masken nicht mehr auf den Tragekomfort geprüft.

Ob in Geschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln, der Schule oder bei körpernahen Dienstleistern, wie dem Friseur - es gilt eine FFP2-Maskenpflicht! Die Masken wurden auf Weichmacher, Nickel, Formaldehyd und PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) getestet. Das Modell Aura 9320+ bewertet die Stiftung Warentest mit einer hohen Filterleistung, einem hohen Atemkomfort und geeigneter Passform und somit hoher Dichtheit beim Tragen.

Wenn eine FFP2-Maske nicht gut sitzt, schützt sie nur so viel wie eine medizinische Maske oder eine Stoffmaske. Und das richtige Tragen und Verwenden einer solchen Maske kommt dabei regelrecht einer Wissenschaft gleich. Wenn zwei Menschen dann aufeinandertreffen, ergibt das zusammen etwa eine Gesamtabmilderung der Aerosole von 50 Prozent. Zwar war die Filterwirkung bei allen getesteten Masken hoch, allerdings ließen einige Aerosole durch, weil sie nicht eng genug am Gesicht anlagen.

Vielen Dank für deine Stimme!

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