Deutscher wegen des Verdachts der Agententätigkeit für Russland angeklagt

Einstellen Kommentar Drucken

Nach Angaben der Bundesanwaltschaft hat Generalbundesanwalt Peter Frank Anklage gegen Jens F. erhoben.

Er soll geheime Infos und Grundriss-Pläne an Russland weitergegeben haben: Ein deutscher Staatsbürger wird deshalb nun wohl vor Gericht gestellt. Die Aufträge sahen demnach gesetzlich vorgeschriebene Überprüfungen von elektrischen Geräten in den Liegenschaften des Bundestags vor.

Spätestens zwischen Ende Juli und Anfang September 2017 habe er sich "aus eigenem Antrieb" entschlossen, die Daten an den russischen Militärgeheimdienst weiterzugeben. Daher habe der 55-Jährige aus Potsdam auch Zugriff auf PDF-Dateien mit den entsprechenden Grundrissen gehabt.

Weitere Einzelheiten zu dem Fall nannte die Anklagebehörde nicht. Der Mann soll sich dafür vor dem Berliner Kammergericht verantworten.

Comments