Coronavirus in Deutschland - Berichte: Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu fast 90 Prozent

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Die Daten wurden zwischen dem 17. Januar und 6. Februar erhoben, als der Biontech/Pfizer-Impfstoff der einzige zugelassene in Israel war.

Ist nicht längst bekannt, wie gut die Impfstoffe wirken? Allerdings war bislang unklar, ob die Impfstoffe nur dafür sorgen, dass die Krankheit nicht ausbricht, oder auch vor der Infektion als solcher schützen. Um die Pandemie schnellstmöglich in den Griff zu bekommen, sollen aber nicht nur Erkrankungen verhindert, sondern auch Infektionsketten unterbrochen werden. Sie sei von den Unternehmen zusammen mit dem israelischen Gesundheitsministerium vorgenommen worden und noch nicht veröffentlicht, weder als sogenannter Preprint noch in einem wissenschaftlichen Fachmagazin.

Demnach kann der Impfstoff eine Übertragung von Sars-Cov-2 zu 89,4 Prozent verhindern, asymptomatische Fälle miteinbezogen.

Bis auch in Deutschland genug Menschen geimpft sind und es ausreichend Daten über die Übertragbarkeit des Virus von Geimpften gibt, gilt es weiter, sich an die AHA-L Regeln zu halten, um sich und sein Umfeld zu schützen - auch nach einer Impfung.

Das Coronavirus bestimmt weiter das öffentliche Leben in Rheinland-Pfalz.

Allerdings schreiben die Studienautoren auch, dass ihre Herangehensweise dazu führen könnte, dass der Effekt der Impfung auf Infektionen überschätzt wird.

Sollten sich die Ergebnisse aus Israel bestätigen, wäre die Gefahr gebannt, dass Geimpfte im schlimmsten Fall zu einem Heer asymptomatisch Infizierter werden, die ahnungslos und sich selbst sicher wähnend andere anstecken. Allein aus diesem Grund könnte es also schon mehr positive Tests in der Gruppe der Ungeimpften gegeben haben. Es liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Das gäbe Hoffnung für den weiteren Pandemieverlauf.

"Diese Auswertungen sind von großer Bedeutung. Sie sind der erste klare Hinweis darauf, dass man sich nach der Impfung nicht ansteckt und auch nicht ansteckend ist", sagte er zu "Bild". Damit würde die Impfung eine Herdenimmunität tatsächlich ermöglichen. "Wir wussten zum damaligen Zeitpunkt schlicht noch nicht, wie sich die Produktion genau skalieren lässt, was genau die Studien bezüglich der mRNA-Dosierung ergeben und wie die Produktionsabläufe und Kosten genau sein werden". Er hoffe, dass man in den kommenden Wochen mehr darüber herausfinden werde. Auch andere Impfstoffhersteller haben Studien zu diesem Thema laufen.

Welche Ergebnisse stehen noch in dem Studien-Manuskript?

. Israel hatte am 19. Dezember begonnen, den Impfstoff zu verabreichen. Die Variante B.1.1.7 war bereits während der Untersuchung mit 81 Prozent der Fälle die dominierende.

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