Corona-Zahlen in Deutschland steigen wieder - Brennpunkte

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Das RKI gab den bundesweiten Sieben-Tage-R-Wert am Freitagabend mit 1.01 an. Am Freitag betrug er noch 56,8.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI 9164 Corona-Neuinfektionen.

Bei den Neuansteckungen und der Sieben-Tage-Inzidenz hatten sich in den vergangenen Tagen kaum Veränderungen gezeigt - trotz des anhaltend strengen Lockdowns. Zudem stieg der sogenannte R-Wert - ei. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Weil es gesellschaftlich wichtig sei, dass in Kitas und Grundschulen der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, sollten die Kita-Mitarbeiter und Grundschullehrer bei der Priorisierung vorgezogen werden, sagte Spahn am Samstag bei einer Livestream-Veranstaltung, bei der er sich den Fragen der Bürger stellte.

Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach machte sich noch einmal für eine beschleunigte Impfung von Erziehenden und Lehrenden stark. So treten an diesem Samstag nächtliche Ausgangsbeschränkungen in der Zeit von 21.00 Uhr bis 5.00 Uhr in Kraft. Private Treffen sind untersagt. Mittlerweile zählt Flensburg bundesweit zu den Corona-Hotspots. Dort werde aber "wesentlich intensiver" kontrolliert, teilte das Justizministerium am Freitag in Kopenhagen mit.

Nachdem die Werte in Dänemark zuletzt auf vergleichsweise niedrigem Niveau verharrten, rechnet das nationale Gesundheitsinstitut SSI nun wieder mit einem Anstieg der Infektionszahlen und der Krankenhausaufenthalte. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen bezifferte das RKI auf rund 2,176 Millionen. Alles andere, darunter Geschäfte und Restaurants, bleibt noch mindestens bis Ende des Monats geschlossen.

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