Baden-Württemberg will Lehrkräfte und Erzieher bei der Corona-Impfung vorziehen

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Stuttgart - Das Land Baden-Württemberg möchte Erziehern und Lehrern ermöglichen, sich früher gegen das Coronavirus impfen zu lassen als bisher vorgesehen. Dies werde voraussichtlich am kommenden Montag in der Gesundheitsministerkonferenz entschieden. Sie würden in die zweite Priorisierungsstufe eingruppiert, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. "Denn sie stehen ebenfalls an vorderster Front, wenn Schulen und Kitas jetzt wieder breit öffnen", sagte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne). Das Land erwartet bis Mitte März rund 450.000 Dosen dieses Impfstoffs.

Ab sofort stehe zudem auch der Impfstoff von Astrazeneca in den Kreisimpfzentren und den Zentralen Impfzentren zur Verfügung.

Baden-Württemberg könne ab sofort auch jedem Impfberechtigten aus der ersten Prioritätsstufe Impftermine anbieten. Dazu zählen neben älteren Menschen etwa Pflegekräfte bei ambulanten Pflegediensten, medizinisches Personal sowie Ärztinnen und Ärzte, die in Corona-Schwerpunktpraxen arbeiten oder Pflegeheime betreuen.

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