Bericht: Bundesregierung beruft Sonderbeauftragten für Impfstoffe

Einstellen Kommentar Drucken

Verantwortlich dafür war Christoph Krupp, "graue Eminenz" im Senatstrakt am Rathausmarkt.

Die Bundesregierung hat einen Sonderbeauftragten für die Produktion von Corona-Impfstoff berufen. Der Beauftragte solle Ansprechpartner der Hersteller sein und ihnen helfen, ihre Produktion zu steigern. Das bestätigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Morgen in Berlin.

Das berichtet der "Spiegel". Damit wolle sie Deutschlands Versorgung mit Vakzinen beschleunigen.

Unter anderem soll er dafür sorgen, dass die Unternehmen genügend Rohstoffe bekommen und die Lieferketten nicht ins Stocken geraten. Den neuen Posten wird Christoph Krupp übernehmen, Sprecher des Vorstands der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Zugleich soll er sich darum kümmern, wie mit staatlicher Hilfe die Kapazitäten für die Herstellung der Impfstoffdosen ausgeweitet werden können. Von diesem Job wird er für die Dauer der neuen Tätigkeit freigestellt.

Krupp ist langjähriger Vertrauter und Weggefährte von Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz. Zu dessen Zeit als Erster Bürgermeister Hamburgs leitete Krupp dort die Senatskanzlei.

Der Vorschlag für einen Impfstoff-Beauftragten geht laut dem Bericht auf Scholz zurück. Insgesamt habe man seit sechs Wochen über die Schaffung einer solchen Stelle zwischen Kanzleramt, Wirtschafts- und Finanzministerium diskutiert, so Spahn.

Krupp soll den Unternehmen künftig dabei behilflich sein, die Mängel mit Unterstützung des Bundes zu beseitigen.

Comments