RKI-Studie - Antikörper nach einiger Zeit oft nicht nachweisbar

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Die Daten hatte das RKI zwischen dem 17. November und 5. Dezember 2020 zu Beginn der zweiten Infektionswelle im damals hochbelasteten Bezirk Berlin-Mitte erhoben. Es sei bei Coronaviren generell nicht untypisch, dass der Antikörperschutz schneller erlösche als bei anderen Viren. Sie mussten in einem Fragebogen angeben, ob sie zuvor positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden, einen Rachenabstrich machen und ihnen wurde Blut abgenommen.

Das RKI und das Bezirksamt Mitte betonten, das bedeute nicht zwangsläufig, dass bei ihnen keine Immunität bestehe. Sie verwiesen auf andere Schutzmechanismen des Körpers.

Eine Studie zur Verbreitung des Coronavirus hat überraschende Ergebnisse über die Dunkelziffer der Infektionen in Berlin geliefert. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass 21 akute SARS-CoV-2-Infektionen festgestellt wurden. Der Abstrich galt einer akuten Infektion. Das zeigen weitere Studiendaten. Das entspricht einem Prozent der Testpersonen. Bei dem diffusen Ausbruchsgeschehen, wie es damals in Mitte geherrscht habe, sei dieser Wert einer möglichen Dunkelziffer jedoch nicht hoch.

Die Studie "Corona Monitoring Lokal "des RKI läuft deutschlandweit in vier Gemeinden".

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