Robert-Koch-Institut meldet 6729 Corona-Neuinfektionen

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Die Gesundheitsämter in Sachsen haben dem Robert Koch-Institut zuletzt fast 1400 neue Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet.

Vor elf Tagen war in Deutschland der höchste Wert an Neuinfektionen in der Pandemie registriert worden.

Die geringste Infektionsrate im Freistaat weist nach RKI-Zahlen die Stadt Chemnitz mit knapp 88 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen auf; die höchste der Landkreis Bautzen mit einer Quote von 260. Außerdem wurden 217 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Montagmorgen bekannt gab. Allerdings waren die Daten aus Rheinland-Pfalz zu diesem Zeitpunkt nur unvollständig übermittelt worden.

Der Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Im bundesweiten Vergleich liegt Sachsen damit weiter auf Platz 4 der Länder mit dem höchsten Infektionsgeschehen hinter Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 52.087.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das RKI mit 112,6 an. Das entspricht 1,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 101 weitere Menschen anstecken. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Grund: Beide Einrichtungen ermitteln die Fallzahlen auf unterschiedlichen Wegen.

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