KBA überprüft Bildschirm in Tesla-Modellen

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Nun prüft auch das Kraftfahrt-Bundesamt einen Rückruf deutscher Tesla-Fahrzeuge.

Probleme mit der Media Control Unit in Tesla-Autos haben das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auf den Plan gerufen. Die Behörde hat nach Informationen der "Bild am Sonntag" ein Verfahren gegen den Elektroautohersteller eingeleitet. Betroffen sind etwa 158.000 ältere S- und X-Modelle von Tesla, die zwischen 2012 und 2018 gebaut wurden. Dieses greift aber in diesem Fall nicht, weil die 8 GB Speicherkapazität zu gering für die Optimierungsmaßnahme ist.

Dies betrifft insbesondere Speicherplatzprobleme bei bestimmten Computerchips, die zum Ausfall des zentralen Touchscreen-Displays führen können, mit dem verschiedene Fahrzeugfunktionen bedient werden. Die US-Behörde warnte etwa vor erheblichen Beeinträchtigungen der Rückfahrkamera oder des Fahrassistenzprogramms.

Das KBA stehe mit der US-Verkehrsbehörde NHTSA zu dem Thema in Kontakt und habe seinerseits die Prüfung eingeleitet, teilte die Behörde am Montag mit. "Das Ergebnis der Prüfung steht noch aus". Wie viele Autos in Deutschland betroffen sein könnten, blieb zunächst ungeklärt. Tesla wollte auf BamS-Anfrage keine Stellung nehmen.

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