"Sputnik V" - Russland stellt Antrag bei EMA

Einstellen Kommentar Drucken

Voraussetzung für eine mögliche Kooperation sei aber eine Zulassung des Präparats in der EU, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Berlin. Trotz politischer Differenzen sei eine Zusammenarbeit bei der Pandemie im humanitären Bereich möglich, etwa bei einer gemeinsamen Produktion des Impfstoffs. Einen Zeitpunkt, ab wann der Impfstoff "Sputnik V" verabreicht wird, nannte Szijjarto keinen. Das gab der ungarische Außenminister Peter Szijjarto, der sich aktuell zu Verhandlungen in Moskau aufhält, am Freitag laut Ungarischer Nachrichtenagentur MTI bekannt.

Die EU-Kommission schloss im Namen der Mitgliedstaaten mit den Herstellern Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Curevac, Johnson & Johnson und Sanofi Lieferverträge ab - davon sind in der EU allerdings derzeit nur die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen.

- vor Abschluss wichtiger Tests. Dmitrijew zufolge sollen die Ergebnisse der Testphase III in der kommenden Woche im Fachblatt "The Lancet" publiziert werden. Danach hatten mehrere Wissenschaftler Kritik daran geübt.

Seit Anfang Dezember wird Sputnik V bei Massenimpfungen in Russland ausgegeben, inzwischen sind nach staatlichen Angaben 1,5 Millionen Russen geimpft worden. Immer wieder hatten russische Forscher die Vorteile ihres Präparats gegenüber den westlichen Wirkstoffen angepriesen.

Comments