Pandemie - Schärfere Corona-Kontrollen am Frankfurter Flughafen

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Dabei werden auch die erforderlichen Einreisevoraussetzungen konsequent überprüft, teilte die Bundespolizeidirektion am Samstagabend in Frankfurt mit.

Die Bundespolizei verschärft von heute an die Kontrollen am Frankfurter Flughafen, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Betroffen sind am Sonntag laut dem Sprecher voraussichtlich 17 Flüge aus fünf Ländern.

Die Maßnahmen würden "in enger Abstimmung mit den Gesundheitsämtern, der hessischen Landespolizei sowie dem Flughafenbetreiber Fraport und den betreffenden Luftfahrtunternehmen durchgeführt". Auch am Flughafen München mobilisiert die Bundespolizei nach Informationen des "Spiegels" deutlich mehr Beamte, um alle landenden Passagiere überprüfen zu können.

Mit den zusätzlichen Maßnahmen sollen laut Bundespolizei Reisende identifiziert werden, die umgehend in Quarantäne geschickt werden müssen.

Das sind Länder mit deutlich höheren Infektionszahlen als in Deutschland. Der Grenzwert ist in der Regel eine Inzidenz von 200. Es können aber auch Länder unter dieser Marke unter bestimmten Bedingungen zu "Hochinzidenzgebieten" erklärt werden.

Welche Herkunftsländer genau von den Anordnungen betroffen sind, könne auf der Website des Robert Koch-Institutes (RKI) eingesehen werden. In diese Kategorie fallen neben den bereits genannten Ländern Albanien, Andorra, Bolivien, Bosnien-Herzegowina, Estland, Iran, Israel und die Palästinensischen Gebiete, Kolumbien, Kosovo, Lettland, Libanon, Litauen, Mexiko, Montenegro, Nordmazedonien, Panama, Serbien, Slowenien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dazu gehörten insbesondere die Überprüfung der digitalen und manuellen Einreiseanmeldungen sowie des Nachweises über einen aktuellen negativen Corona-Test.

Für mehr als 20 Länder mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen gelten seit Mitternacht strengere Regeln bei der Einreise nach Deutschland.

Die Tests werden nach Angaben des deutschen Innenministeriums an den Flug- und Seehäfen systematisch kontrolliert. In den Grenzgebieten zu anderen EU-Staaten und der Schweiz sollen Einreisende stichprobenartig und verdachtsunabhängig überprüft werden. Laut einer Allgemeinverfügung müssen sich Menschen, die zur Arbeit nach Sachsen einreisen, wöchentlich nur zweimal auf das Coronavirus testen lassen. Der Test ist auch erst nach der Einreise möglich, muss aber vor Arbeitsbeginn erfolgen. Damit soll die "Funktionsfähigkeit" der Betriebe in der Grenzregion sichergestellt werden.

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