Hertha BSC: Trennung von Trainer Bruno Labbadia und Geschäftsführer Michael Preetz

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BamS erfuhr: DASS die beiden fliegen, ist nach der 1:4-Heimpleite gegen Werder klar.

Offiziell vermeldet hat Hertha BSC die Trennung von Trainer Bruno Labbadia immer noch nicht. Daher haben wir uns nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, mit einem Trainerwechsel einen neuen Impuls zu setzen.

Als Interims-Trainer wird auch in anderen Medien Pal Dardai gehandelt, der Herthas Profimannschaft bereits von 2015 bis 2019 betreut hatte.

Carsten Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung: "Bruno Labbadia hat mit seinem Trainerteam Woche für Woche viel Arbeit in die Entwicklung der Mannschaft investiert". "Man wird zum Wohle des Vereins entscheiden", reagierte Labbadia souverän: "Dass wir Hiebe bekommen, ist ganz normal".

Investor Lars Windhorst (44) hatte vor dieser Saison Europa als Ziel ausgegeben. Doch Spieler wie Lucas Tousart (25 Millionen), Krzysztof Piatek (24) oder Dodi Lukebakio (20), der gegen Bremen aus sportlichen Gründen nicht mal im Kader stand, entpuppten sich trotz unbestrittener Qualität noch nicht als große Verstärkungen.

Preetz war knapp zwölf Jahre Manager und Sportvorstand bei Hertha. Unter der Leitung des Rekord-Torjägers erlebte der Klub zwei Ab- und zwei Aufstiege.

Vorläufiger Hertha-Tiefpunkt war die Flucht von Jürgen Klinsmann (56) im vergangenen Frühjahr. "Dass das kein schöner Moment ist, kann man sich vorstellen", sagte Preetz im ZDF-Sportstudio: "Es ist für mich völlig nachvollziehbar, dass unsere Fans über den Saisonverlauf enttäuscht sind".

Labbadia ist seit April 2020 Trainer der Berliner, in der Vorsaison führte er den Klub in einer schwierigen Lage zum Klassenerhalt. In die Saison war man mit der Ambition gestartet, um einen Europacup-Platz zu spielen. Er holte in seinen 28 Spielen beim Hauptstadtklub im Schnitt 1,07 Punkte. Labbadia (54) sagte nach der Partie im Sky-Interview, es gebe noch keinen Plan für die kommenden Tage.

Labbadia wollte sich mit einem Aus nicht beschäftigen.

Aber es fehlt zurzeit das Glück und das Agieren als Team. Der Brasilianer vergab zuerst kläglich einen Foulelfmeter (29.) und dann eigensinnig eine Riesenchance (67.).

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