Von Rechten genutzter Onlinedienst Parler klagt Amazon

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Der beliebte US-Onlinedienst Parler ist am Montag vorerst abgeschaltet worden. Der US-Internetriese Amazon hatte zuvor angekündigt, Parler nicht mehr hosten zu wollen. Der Onlinedienst kündigte daraufhin an, einen neuen technischen Anbieter zu suchen, was ihm offenbar noch nicht gelang.

Amazon hatte die Löschung als Reaktion auf die Stürmung des Kapitols in Washington vorab angekündigt.

Das alternative beliebte Netzwerk Parler ist offline. Nach dem Rauswurf aus den App-Stores hat Amazon den Stecker gezogen.

Parler war im Jahr 2018 gestartet und war zunächst eine Heimat für Rechtsextremisten. Seit aber Netzwerke wie Facebook und Twitter aktiv gegen Falschmeldungen sowie rassistische und gewaltverherrlichende Inhalte vorgehen, haben Plattformen wie Parler, Newsmax und Rumble Zulauf bekommen. Unter anderem wanderten Unterstützer und Unterstützerinnen des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump auf die Plattformen ab.

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