Paris Saint-Germain bestätigt Trennung von Trainer Tuchel

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An Heiligabend gefeuert, doch erst zwei Tage vor Silvester ist die Trennung offiziell bestätigt: Ziemlich schäbig und respektlos hat Paris Saint-Germain am Dienstag formell den Schlussstrich unter zweieinhalb Jahre mit Trainer Thomas Tuchel gezogen und damit eine unwürdige fünftägige Hängepartie um den deutschen Coach beendet. Thomas hat viel Energie und Leidenschaft in seine Arbeit gesteckt, und natürlich werden wir uns an die guten Zeiten erinnern, die wir gemeinsam verbracht haben.

Am Heiligabend berichteten einige deutsche und französische Medien über Tuchels Abreise nach Paris. Angeblich soll der Trainer eine Abfindung von sechs Millionen Euro erhalten.

Tuchel hatte das Pariser Starensemble um Neymar im Sommer 2018 übernommen, sein Vertrag lief noch bis Saisonende. Der 48-Jährige war einst als Profi für den PSG aktiv und zuletzt Trainer des Premier-League-Klubs Tottenham Hotspur. In der vergangenen Saison scheiterten die Pariser im Finale an Bayern München. Der französische Klub hatte zuvor noch nie im Endspiel der Königsklasse gestanden. "Es hat ein Spiel gefehlt zum Champions-League-Sieg". Und wir hatten nie so das Gefühl, dass wir die Leute jetzt auch mal überzeugt haben und sie unsere Leistung anerkennen.

In der aktuellen Ligue 1 liegt der grosse Favorit nach 17 Runden und nach bereits vier Niederlagen hinter Olympique Lyon und Lille allerdings nur auf Platz 3.

In der Champions League war der Finalist der Vorsaison als Gruppensieger vor RB Leipzig ins Achtelfinale eingezogen und trifft dort auf den FC Barcelona.

Der französische Superstar Mbappé hatte sich bereits an Heiligabend via Instagram von Tuchel verabschiedet. "Leider ist dies das Gesetz des Fußballs. Aber niemand wird Ihre Amtszeit hier vergessen", schrieb der 22 Jahre alte Stürmer. "Sie haben ein schönes Kapitel in der Geschichte des Vereins geschrieben und ich möchte Ihnen danken, Trainer".

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