Trainerentlassung bei Mainz, Schmidt neuer Sportchef

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Und ob sich diese Truppe jetzt mit der alten, bewährten "Mainzer Fußball-DNA" wiederbeleben lässt, darf zumindest bezweifelt werden.

Selbst die entspannte Bräune im Gesicht verbarg die große Nervosität von Christian Heidel nicht. "Die Erwartungshaltung ist erdrückend", gestand der alte und neue Chef des FSV Mainz 05 bei seiner Vorstellung am Dienstag nach 1690 Tagen Abwesenheit ein: "Aber ich bin nicht der Heiland, ich bin nicht der Messias". Er galt als kompromissloser Innenverteidiger und kommt auf über 100 Bundesliga-Spiele. Dazu gehört vor allem die Verpflichtung eines passenden Trainers. Im ersten Spiel des kommenden Jahres am Sonntag (18.00 Uhr) bei Spitzenreiter Bayern München wird erst einmal Interimscoach Jan Siewert den Tabellenvorletzten betreuen. Jan-Moritz Lichte wurde indes freigestellt. Der 41 Jahre alte Däne arbeitete bis 2019 im Nachwuchsbereich der 05er und zuletzt beim österreichischen Zweitligisten FC Liefering. Aber hier kennt man Bo. Seine Amtszeit bei den bayrischen Schwaben endete im März 2020. Die Mainzer hatten damals nach Medienberichten eine Ablöse in Höhe von 1,5 Millionen Euro bekommen.

Der frühere Publikumsliebling Svensson soll die Talfahrt stoppen. Seit dem Fast-Abstieg in der vergangenen Saison herrscht permanent Unruhe bei den Mainzern.

Der 40-jährige Lichte war in Mainz erst im September als interimistischer Nachfolger von Achim Beierlorzer installiert worden.

Beim kriselnden Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 sind kurz vor dem Rutsch ins neue Jahr wichtige Personalentscheidungen gefallen: Schon länger war über eine mögliche Rückkehr von Ex-Manager Christian Heidel (57) spekuliert worden, am Montagabend gab es nun die erlösende Zusage von Heidel.

Und auch die nach dem Rücktritt von Rouven Schröder (45) vakante Position des Sportdirektors ist vergeben: Zusammen mit Heidel wird Ex-Coach Martin Schmidt (53) an den Bruchweg zurückkehren. "Ich kann nicht versprechen, dass wir einen Weltspieler holen, oder dass wir drei Neue holen". Nach Schröders plötzlichem Ausstieg drohte Heidel jedoch genau in diese Rolle hineinzurutschen, weshalb er sich über die Weihnachtstage Bedenkzeit erbat.

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