Regatta Vendée Globe - Segler rettet Franzosen aus Südpolarmeer

Einstellen Kommentar Drucken

Der französische Seemann Kevin Escoffier nahm an der teil Vendée Globe Schiffbruch.

Der Hamburger Boris Herrmann, der mit seiner "Seaexplorer - Yacht Club de Monaco" und zwei weiteren Booten zur Unglücksstelle umgeleitet wurde, sagte nach der Rettungsaktion: "Gott sei Dank ist Kevin sicher bei Jean an Bord". Doch stattdessen musste er auf spektakuläre Weise gerettet werden - zuvor sendete er ein SOS-Signal.

Die Bergung gestaltete sich schwierig, denn nach erstem Sichtkontakt war die Rettungsinsel bei starkem Wind von rund 60 km/h und bis zu fünf Meter hohen Wellen bei einbrechender Dunkelheit zunächst außer Sicht geraten. Die Such- und Rettungsaktion wurde gemeinsam mit dem Einsatzzentrum für Seenotrettung im nordfranzösischen Gris-Nez und der Seenotrettungszentrale MRCC in Südafrika koordiniert. Klar ist nur, dass er das Solorennen nicht bis ins Ziel mit Jean Le Cam bestreiten kann. Er war der zuletzt gemeldeten Position Escoffiers am nächsten. Le Cam änderte seinen Kurs und startete seinen Rettungsversuch.

Der Skipper konnte Escoffier auch schließlich auf seinem Floß auf dem Wasser treibend finden. Die Rennleitung bestätigte, gegen 2.00 Uhr MEZ von Le Cam eine entsprechende Meldung bekommen zu haben.

"Jean Le Cam ist in der Gegend angekommen und hat Kevin auf seinem Rettungsfloß gesehen", berichteten die Organisatoren.

Erste Videosequenzen von Bord zeigen den Geretteten glücklich lächelnd und erleichtert, als er mit Jean-Jacques Laurent, dem "PRB"-Präsidenten, spricht".

Während der aktuelle Spitzenreiter Charlie Dalin aus Frankreich mit seiner Rennyacht "Apivia" das Kap der Guten Hoffnung bereits passiert hat, rückte Herrmann auf Platz sechs vor. Damals trieb seine Yacht auf dem Kopf.

Alle Segler, die sich an der Rettungsaktion beteiligten, dürfen das Rennen fortsetzen, ihre Zeit wird zurückgesetzt.

Zuvor hatte einer der Favoriten, der Brite Alex Thomson, die Vendée Globe aufgegeben. Die Reise bei der Vendee Globe ist nonstop und ohne Hilfe einmal um die Welt rund 45.000 Kilometer lang.

Comments