Ifo-Institut: 14 Prozent der Speditionen wegen Corona existenzbedroht

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15 Prozent bangen um ihren Fortbestand, ergab die am Dienstag veröffentlichte November-Umfrage des Ifo-Instituts.

In einigen Branchen ist die Bedrohungslage extrem: 86 Prozent der Reisebüros und -veranstalter, 76 Prozent der Hotels und 62 Prozent der Gaststätten.

Innerhalb der großen Wirtschaftszweige sind es vor allem die Dienstleister, die von Existenzgefährdung sprechen - auch wenn der Anteil hier seit Juni von 27 auf 19 Prozent abnahm.

Bei den Speditionen sahen sich demnach knapp 14 Prozent aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in Not. Die IT-Dienstleister mit 5 Prozent und die Rechts-und Steuerberater sind mit 3 Prozent am unteren Ende der Skala. Im Handel sind es 14 Prozent (Juni: 18 Prozent), dabei derzeit im Einzelhandel 18 und im Großhandel zehn Prozent. Bei der letzten Konjunkturumfrage zu diesem Thema lag dieser Wert noch bei 21 Prozent. In der Industrie sank der Anteil von 17 auf 11 Prozent. Besonders betroffen seien derzeit die Metallerzeuger und -verarbeiter mit 34 Prozent, die Druckereien mit 29 Prozent, die Getränkehersteller mit 22 Prozent, die Textilbranche mit 20 Prozent und die Bekleidungsindustrie mit 18. Wenig betroffen fühlen sich die Chemie mit gerade einmal einem Prozent. Damit ist dort zwar eine gegenläufige Tendenz zu verzeichnen (im Juni waren des noch zwei Prozent), es handelt sich aber er immer noch um ein sehr niedriges Niveau. Überhaupt keine Existenzsorgen stellte die Umfrage - naheliegenderweise - in der Pharmabranche fest: 0 Prozent.

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