Insider-Quelle: Salesforce könnte Slack übernehmen

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Dagegen schaffte der zuletzt häufiger schwächelnde technologielastige Nasdaq 100 ein Plus von 0,60 Prozent auf 12'152,22 Punkte.

Eine ganze Flut durchwachsener Konjunkturdaten gab dem Markt ebenso wenig Richtungsimpulse wie das Protokoll zur jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed. Das Start-up ging im Juni 2019 an die Börse.

Slack, Betreiber des gleichnamigen Groupware-Diensts mit derzeit 130.000 zahlenden Unternehmenskunden, sieht sich durch Microsoft an die Wand gedrängt, weil dieses das Konkurrenzprodukt Teams mittlerweile als serienmäßigen Bestandteil seiner Officeplattform Microsoft 365 verbreitet und damit nach Auffassung von Slack den Wettbewerb behindert.

Der Cloud-Anbieter Salesforce hat Slack vermutlich ein Übernahmeangebot gemacht, so berichten es Reuters und das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider.

Die Aktionäre des Elektro- und Brennstoffzellenauto-Entwicklers Nikola mussten indes einen Kursrutsch von über zwölf Prozent verkraften. Unternehmenschef Mark Russell konnte offenbar Sorgen der Anleger nicht beschwichtigen, dass der Autobauer General Motors (GM) beim eigentlich geplanten Einstieg einen Rückzieher machen könnte - die GM-Aktien sanken um knapp zwei Prozent.

Ansonsten sorgten vor allem Geschäftszahlen für Bewegung. Doch stark gestiegene Marketing- und Vertriebskosten sorgten für eine enttäuschende Ergebnisentwicklung.

Deere-Titel büßten ungeachtet eines guten Ausblicks 0,7 Prozent ein. Der Landwirtschaftsmaschinen-Hersteller äußerte sich optimistisch zum kommenden Jahr.

Salesforce hat sich seit der Firmengründung nicht nur als Softwareschmiede für Unternehmenswebdienste positioniert, sondern auch als Plattform für die Vermarktung von Anwendungen, die seine Kunden entwickelt und für andere Kunden bereitgestellt haben.

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