Corona-Pandemie - Länder einigen sich auf Regeln für Weihnachten und Silvester

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Die Ministerpräsidenten der Länder plädieren für strenge Kontaktbeschränkungen vom 1. Dezember an - für Weihnachten und Silvester soll es eine Sonderregelung geben.

Merkel war bei den jüngsten Beratungen vor einer Woche mit einem Vorschlag für weitergehende Kontaktbeschränkungen und Regelungen in den Schulen am Veto der Länder gescheitert. Kinder unter 14 Jahren sollen dabei nicht mitzählen.

Die Regierungschefs rufen die Menschen vor Weihnachten zu einer möglichst mehrtägigen Selbstquarantäne auf. In diesen Kreisen wurde erwartet, dass der Bund bei Regelungen zu Schulen sowie Vorgaben zu Weihnachten strengere Vorgaben durchsetzen will, als die Länder zu beschließen bereit sind.

Die bisherigen Vereinbarungen gehen dem bayerischen Ministerpräsidenten allerdings noch nicht weit genug. Grundsätzlich wird "empfohlen", zum Jahreswechsel auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten - ein Verkaufsverbot ist aber nicht vorgesehen.

Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen wollen die Ministerpräsidenten untersagen, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden.

Deshalb planen die Ministerpräsidenten, den Teil-Shutdown bis kurz vor Weihnachten zu verlängern. Und in den Kirchen sollen zu Weihnachten Gottesdienste mit "Großveranstaltungscharakter" vermieden werden. Wir erklären, wie es an Heiligabend 2020 aussehen könnte. So sollen Schüler ab der 7.

Zudem wird es kein generelles Böllerverbot geben. Klasse auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Diese Regeln sollen den Grundsatz "Stay at Home" umsetzen. Dort solle dann vor allem das Thema Schule auch noch einmal angesprochen werden.

Bereits am Montag war bekannt geworden, dass nach dem Willen der Länder der Teil-Lockdown über den November hinaus vorerst bis 20. Dezember verlängert werden soll. Damit blieben zum Beispiel Restaurants, Cafés, Museen, Theater und andere Freizeiteinrichtungen geschlossen. Weiterhin ruhen soll der Amateursport.

Länder, die weniger als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen haben (7-Tage-Inzidenz) und eine sinkende Tendenz dieses Wertes aufweisen, sollen davon schon vor dem 20. Dezember abweichen können.

Im Kampf gegen die hohen Corona-Infektionszahlen bitten die Länder Arbeitgeber rund um Weihnachten um Unterstützung.

Der Teil-Lockdown habe zwar Wirkung gezeigt, so Söder weiter. Bei einer Verlängerung des Lockdowns blieben Gastronomiebetriebe, Freizeit- und Kultureinrichtungen weiter geschlossen. Auch am Arbeitsplatz sollen möglichst Masken getragen werden.

Das mittlerweile viel diskutierte Böller-Verbot an Silvester soll laut dem Papier der SPD-Länder darüber hinaus ebenfalls durchgesetzt werden.

Hochschulen und Universitäten sollen im Wesentlichen auf digitale Lehre umstellen. Ausnahme soll es nur für Labortätigkeiten, Praktika, praktischen und künstlerischen Ausbildungsabschnitten und Prüfungen geben. Er halte die vorgeschlagenen Lockerungen vom 23. Dezember bis zum 1. Januar für zu lang, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Janaur Betriebsferien oder großzügige Homeoffice-Lösungen anzubieten.

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