US-Präsidentschaft - Twitter übergibt @POTUS am 20. Januar an Biden

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Der demokratische Politiker war am 7. November von führenden US-Medien zum Sieger der US-Präsidentschaftswahl erklärt worden.

Trump hat mehr als zwei Wochen nach der US-Wahl eine Niederlage nicht eingestanden und spricht von Betrug und Unregelmäßigkeiten. In Nevada lehnte Richterin Gloria Sturman eine einstweilige Verfügung von Trumps Wahlkampfteam ab, die Zertifizierung der Ergebnisse zu stoppen. Man werde den "normalen Ablauf" bezüglich der Verteilung der Wahlleute befolgen.

Rudy Giuliani: Trump-Anwalt hat angekündigt, die Wahlergebnisse in einer Reihe von Bundesstaaten anzufechten.

An dem Tag wird Biden als 46. Präsident der USA vereidigt. Ein republikanischer Stratege sprach von einem Lawineneffekt in der Partei: "In Wirklichkeit schlagen Republikaner überall ein neues Kapitel auf" was Trumps Präsidentschaft angehe. Der zuständige Staatssekretär Brad Raffensperger habe die Ergebnisse amtlich zertifiziert, sagte Gouverneur Brian Kemp am Freitag. Dadurch war Bidens Vorsprung geschrumpft, zuvor hatte er mit rund 14.000 Stimmen in Führung gelegen.

Das Gericht in Georgia wies auch einen Angriff des Klägers auf Briefwahlstimmen zurück.

Trump hätte jedoch noch bis Dienstag Zeit, eine weitere Neuauszählung der Stimmen in Georgia zu beantragen. Er beklagt Wahlbetrug, legt dafür aber keine Beweise vor.

Georgia hatte bereits selbst eine Überprüfung der Stimmzettel durchgeführt. Biden nutzt den Kurzmitteilungsdienst deutlich zurückhaltender als Trump. Der Grund war, dass Wahlkommissionen in zwei von Republikanern beherrschten Bezirken vergessen hatten, mehrere Tausend ausgezählte Stimmen in die Rechnung aufzunehmen.

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