Mehr als eine Viertelmillion Tote in den USA

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Die Behörden meldeten 1707 Tote binnen 24 Stunden, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore vom Mittwochmorgen (MEZ) hervorging. Die Entwicklung gehe in die falsche Richtung, warnt ein führender Gesundheitsbeamter.

Kritiker werfen dem amtierenden US-Präsidenten Donald Trump schwere Versäumnisse in der Pandemie vor.

Baltimore: In den USA sind inzwischen mehr als eine Viertelmillion Menschen nach einer Infektion mit dem Corona-Virus gestorben.

Die Belastung von Krankenschwestern durch Covid-19-Patienten in den USA nimmt wieder zu. Über 248.000 Menschen starben bislang - mehr als in jedem anderen Land der Welt. Der bislang höchste Wert war am vergangenen Freitag registriert worden, als mehr als 177 000 Neuinfektionen gemeldet wurden.

Angesichts steigender Neuinfektionen schließt New York erneut alle städtischen Schulen. Die Stadt habe die Schwelle von drei Prozent positiven Corona-Tests überschritten und werde die Lerneinrichtungen deshalb ab Donnerstag vorübergehend dicht machen, schrieb Bürgermeister Bill de Blasio am Mittwoch auf Twitter. Seit Beginn der Pandemie gab es in den USA knapp 11,5 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2. Auch ist die Opferzahl in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern weltweit die bisher höchste in absoluten Zahlen - gefolgt von Brasilien mit rund 166.700 Toten und Indien mit knapp 131.000.

In Belgien kommen der Universität zufolge 130 Tote auf 100.000 Einwohner, in den USA sind es 76. In Deutschland hingegen waren pro 100.000 Einwohnern bislang 16 Tote zu beklagen.

Die Webseite der Universität Johns Hopkins wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher meist einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der US-Gesundheitsbehörde CDC. In manchen Fällen wurden Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden - nachträglich korrigiert.

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