Trump will nicht gehen? Das sagt Michelle Obama dazu

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Obwohl Trump ganz offiziell abgewählt wurde und im Januar durch den designierten Präsidenten Joe Biden ersetzt wird, hat Trump die Wahlergebnisse immer noch nicht zugestanden oder akzeptiert, und Michelle fordert US-Beamte und ihre amerikanischen MitbürgerInnen auf, dem Prozess zu vertrauen und Trump zu einer friedlichen Machtübergabe aufzufordern. Aber die Stimmen wurden gezählt und Donald Trump hatte gewonnen. Die Amerikaner haben gesprochen. "Und eine der größten Verantwortlichkeiten des Präsidenten ist es, zuzuhören, wenn sie es tun", schreibt Obama unter ihr neustes Instagram-Bild.

"Wir taten, was auch schon George und Laura Bush vor und für uns taten: eine respektvolle und nahtlose Amtsübergabe - das Markenzeichen der amerikanischen Demokratie". Er war erst wenige Jahre zuvor in den US-Senat gewählt worden. Die Obamas verbrachten nach der Wahl 2008 zwei Amtszeiten im Weißen Haus.

"Nichts davon war einfach für mich", fährt Michelle Obama fort. Trump habe rassistische Lügen über ihren Mann verbreitet und ihre Familie damit in Gefahr gebracht. Sie sei nicht bereit gewesen, das zu vergeben, schreibt die frühere First Lady. "Aber ich wusste, dass ich für unser Land die Kraft und Reife finden musste, um meinen Ärger beiseite zu legen".

"Ich wusste, dass es das Richtige war - denn unsere Demokratie ist so viel bedeutender als jemandes Ego", schreibt Michelle Obama. Die Präsidentschaft gehöre nicht einem Einzelnen oder einer Partei. "Wer das vorgibt, wer mit haltlosen Verschwörungstheorien spielt - zum persönlichen oder zum politischen Nutzen - gefährdet die Gesundheit und die Sicherheit unseres Landes". Und auch keine Unsicherheit diesbezüglich in diesem Chaosjahr 2020.

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