Abou-Chaker-Prozess - Bushido: "Auf Tour wurden Totschläger und Messer verteilt"

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"Wenn er herausfinden würde, dass ich irgendetwas hinter seinem Rücken mache, dann würde nicht nur eine Bombe, sondern eine Atombombe platzen", so Bushido, der mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi heißt. Die Trennung des Rappers Bushido vom Clanchef Arafat Abou-Chaker dauerte mehrere Monate, so zumindest schildert es Bushido vor Gericht.

Der Musiker, Zeuge und mutmaßliches Opfer, am 15. Tag: "Viel Schwarzgeld wurde bei Touren gemacht".

Lesen Sie mit BILDplus, was Bushido über Arafats Umgangston, Waffenbesitz und das Trennungsgespräch zwischen ihm und dem Clanboss sagt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es zu Straftaten zu seinem Nachteil gekommen sei, nachdem Bushido 2017 die Geschäftsbeziehungen zu Arafat Abou-Chaker aufgelöst habe. Genauer: In einen Pool auf ihrem gemeinsamen Villen-Grundstück.

Seit drei Jahren sind sie erbitterte Feinde. Arafat Abou-Chaker, der die Trennung nicht akzeptiert habe, soll ihn zu sich bestellt, ihn eingesperrt und ein Millionen-Vermögen verlangt haben. Bushido, der eine Art Kronzeuge im Zusammenhang mit Clan-Kriminalität werden könnte: "Ich habe mich jahrelang bewusst auf einen bestimmten Lebensstil eingelassen". Wie: "Keine Polizei, das war Gesetz". Bushido: "Er sagte, ich würde ihm unfassbar viel Geld schulden".

Das Lächeln des Hauptangeklagten schien abfällig, als Bushido erklärte: "Ich wollte einen sauberen Cut der geschäftlichen Beziehungen".

Der Rapper: "Arafat betrachtete die Kunstfigur Bushido als sein Eigentum". Ein Bruder vom Clan-Boss habe getönt: "Es wird keinen Bushido ohne Arafat und keinen Arafat ohne Bushido geben".

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