Golf: Masters-Sieg mit Rekord - Johnson erfüllt sich seinen Traum

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US Masters der Golfer seine Chance auf das Erreichen des Cut am Samstag vorerst gewahrt.

"Ich war den ganzen Tag angespannt". "Ich bin sehr müde und werde mich noch behandeln lassen".

Den bisherigen Altersrekord als Teilnehmer der zweiten Turnierhälfte hatte der Amerikaner Tommy Aaron im Jahr 2000 (63 Jahre, ein Monat und 16 Tage) aufgestellt. "Darauf sollten wir anstoßen", sagte der strahlende Langer im TV-Interview trotz aller Müdigkeit.

Auch der offenbar gesundheitlich angeschlagene Mitfavorit und US-Open-Champion Bryson DeChambeau spielte nicht die vom ihm erwartete Rolle, war am Ende sogar einen Schlag schlechter (286 Schläge) als Flightpartner Langer. Eine 68 zum Start war ihm in Augusta zuletzt 1993 gelungen - auf dem Weg zu seinem zweiten Masters-Erfolg nach dem Premierensieg 1985.

Nach der früher am Freitag beendeten ersten Runde war Wiesberger nach drei Birdies (Schlaggewinne) und zwei Bogeys (Schlagverluste) und damit einer 71 auf Platz 42 gelegen. Mit fünf Bogeys bei allerdings nur vier Birdies rutschte er im Ranking etwas ab. "Tatsächlich fühle ich mich älter, wenn ich gegen die Jungs spiele und sehe, wie weit sie schlagen und wie kurz ich schlage", scherzte er.

Bei zwei US-Topstars gab es allerdings lange Gesichter. Vorjahressieger Tiger Woods schwächelte in der entscheidenden Phase, nachdem er am Donnerstag mit einer persönlichen Bestmarke gestartet war. Der Titelverteidiger stellte mit 68 Schlägen seinen Masters-Startrekord ein. "Ich habe gut abgeschlagen, gut geputtet, meine Schläge waren gut", sagte Woods. Mit einer Runde von 73 Schlägen bzw. eins über Par bilanzierte der 35-Jährige nach zwei Runden mit 144 Schlägen und damit exakt über der prognostizierten Cut-Linie.

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