Schalke runderneuert gegen Schweinfurt - Fährmann im Tor

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Im zweiten Abschnitt wurde es für Schalke in der 69. Minute noch einmal gefährlich, als Schweinfurt nach einem Foulspiel von Salif Sané einen Strafstoß zugesprochen bekam. Die Vorbereitung auf das eminent wichtige Liga-'Endspiel' beim FSV Mainz 05 begann sofort.Es war nicht schön, es war lange keineswegs überzeugend. Aber immerhin hat der Krisenklub Schalke gegen das leidenschaftlich kämpfende Schweinfurt 05 zum Abschluss der ersten DFB-Pokal-Runde 4:1 (2:1) gewonnen.

"Wir haben ein klassisches Erstrundenpokalspiel gesehen, in dem eine unterklassige Mannschaft einen Bundesligisten geärgert hat", sagte Baum. 'Wir haben nicht die breiteste Brust', sagte Baum, Stürmer Steven Skrzybski pflichtete ihm bei: 'Wir haben nicht gerade vor Selbstvertrauen gestrotzt. "Aber wir haben uns reingefightet und uns endlich belohnt". Alessandro Schöpf konnte zwei Tore zum Sieg beisteuern. Die Partie war hart umkämpft, in der 70. Minute verhinderte Schalke-Goalie Ralf Fährmann mit einem gehaltenen Elfmeter den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich.

Martin Thomann hatte den Viertligisten in Führung gebracht (37.). Die Begegnung sollte ursprünglich bereits Mitte September stattfinden.

Damals hatte Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München eine Einstweilige Verfügung gegen das Startrecht der Schweinfurter erwirkt.

Der Keeper hatte sogleich Glück, dass Kristian Böhnlein sein zögerliches Herauslaufen bei einer Ecke nicht mit der frühen Führung des Außenseiters bestrafte (3.). Dass die "Schnüdel" in Führung gingen, war weder überraschend noch unverdient. Den Ausgleich hatten die Königsblauen einem Abwehrfehler des Regionalligisten zu verdanken, Ibisevic nahm das Geschenk dankend an.

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