Mögliche Stichwahlen in Georgia: Demokraten hoffen wieder auf den Senat

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Die republikanische Senatorin Joni Ernst hat ihren Sitz in Iowa verteidigt, wie die Nachrichtenagentur AP heute auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen meldete. Graham setzte sich dabei gegen den Demokraten Jamie Harrison durch, dessen Wahlkampfkampagne zum allgemeinen Erstaunen in Washington mehr als 100 Millionen Dollar eingesammelt hatte. Die Republikaner gewannen demnach fünf Sitze dazu, verloren allerdings zwei.

Zu den demokratischen Amtsinhabern, die auch im kommenden Senat vertreten sein werden, gehören Chris Coons aus Delaware, Dick Durbin aus Illinois, Ed Markey aus Massachusetts, Jeanne Shaheen aus New Hampshire, Cory Booker aus New Jersey, Tom Cotton aus Arkansas, Jack Reed aus Rhode Island und Mark Warner aus Virginia. Jeder Bundesstaat entsendet zwei Senatoren, bisher hielten die Republikaner eine Mehrheit von 53 der 100 Sitze.

In Alaska twitterte derweil der demokratische Senatskandidat, Al Gross, dass er zuversichtlich sei, das Rennen gegen den republikanischen Amtsinhaber Dan Sullivan zu gewinnen. Kommt es im Senat zu einem 50:50-Patt, hat der Vizepräsident der USA die entscheidende Stimme. Der demokratische Senator Doug Jones verlor gegen den ehemaligen American-Football-Trainer Tommy Tuberville, der für die Republikaner antritt. Neben der Rolle bei der Gesetzgebung bestätigt er unter anderem die Kandidaten für hohe Regierungsposten sowie Richter. Davon werden drei Sitze von Republikanern gehalten, und einer von Demokraten. Ein Mandat in Georgia wird erst in einer Stichwahl entschieden. Außerdem blockierte der Senat mehr als zwei Jahre lang die Ernennung zahlreicher Richterstellen an Bundesgerichten, die dann von Trump besetzt werden konnten.

Wie viele Stimmen man im Senat für die Mehrheit braucht, hängt davon ab, wer im Weißen Haus sitzt.

Den Demokraten gelang es trotz großer Anstrengungen nicht, den Sitz des einflussreichen republikanischen Senators Lindsey Graham zu gewinnen. Sie hielten bisher 232 der 435 Sitze in der Kongress-Kammer, die am Dienstag komplett zur Abstimmung standen. Dort können die Demokraten nach bisherigen Prognosen ihre Mehrheit behalten. Zum Stand 5.15 Uhr MEZ am Mittwoch wurden nach Berechnungen der Nachrichtenagentur AP 145 Republikaner und 128 Demokraten gewählt. Zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe war noch unklar, welche Partei die Mehrheit in der Kammer erringt. Die Demokraten hatten gute Chance, ihre Mehrheit in der Kongresskammer zu verteidigen.

Im Mittelpunkt der US-Wahlen steht das Rennen zwischen Präsident Trump und seinem Herausforderer Biden. Außerdem behaupten sie oft, prominente Politiker der Demokratischen Partei in den USA ließen sich mit Hormonen behandeln, die aus dem Blut von Kindern gewonnen würden. Trump tat sich bei mehreren Gelegenheiten schwer damit - und unterstützte Greene ausdrücklich.

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