Maradona für Tests ins Krankenhaus gebracht

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"Die Operation von Maradona ist vorbei, und sie war ein Erfolg", schrieb sein Pressesprecher Sebastián Sanchi am Dienstag bei Instagram. Es gehe dem einstigen Dribbler auch psychisch nicht besonders gut, das wirke sich auf seine körperliche Gesundheit aus. Ein subdurales Hämatom ist eine Blutung zwischen harter Hirnhaut und Gehirn. Das hatte sich in den vergangenen 24 Stunden offensichtlich geändert. "Es geht ihm schon seit einiger Zeit schlecht und er wird mindestens für drei Tage unter ärztlicher Aufsicht bleiben", erklärt sein Arzt Leopoldo Luque. "Er leidet unter Blutarmut und ist ein bisschen dehydriert", sagte Luque im Fernsehsender TyC Sports.

"Es geht ihm besser als gestern", hatte Luque nach der ersten Nacht im Krankenhaus berichtet, nachmittags dann aber überraschend die OP angekündigt.

Im Laufe des Tages muss sich der Zustand des Weltmeisters von 1986 dramatisch verschlechtert haben. Vor dem Krankenhaus versammelten sich viele Fans und Bewunderer Maradonas, um ihm Kraft zu wünschen.

An seinem 60. Geburtstag am Freitag hatte Maradona bereits einen angeschlagenen Eindruck gemacht. "Es war emotional eine etwas schwierige Woche für ihn". Als Trainer des Gimnasia y Esgrima war er an diesem Tag mit seiner Mannschaft im Stadion, verließ sein Team allerdings noch vor dem Anstoß und schaute sich die Partie vom heimischen Fernseher aus an. Allerdings musste er von zwei Begleitern beim Gehen gestützt werden.

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