In voller Länge als Video: Das Rededuell zwischen Trump und Biden

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Biden wiederum bezeichnete Trump als "Lügner", "Clown "und "Rassisten"- und fuhr ihn einmal mit den Worten "Halt den Mund, Mann!"an".

Auf die Frage, ob er sich am 29. September habe testen lassen, bevor er mit seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden in Cleveland zusammentraf, sagte Trump: "Möglicherweise habe ich, möglicherweise habe ich nicht".

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"Will you shut up, man?"

".

Das Niveau der Debatte war in mehreren Abschnitten mehr wie bei einem Schulhof-Streit als bei einer Debatte zwischen Präsidentschaftskandidaten. Trump-Anhänger skandierten bei der Nennung von Bidens Namen "Sperrt ihn ein" - mit dieser Parole hatten Trump-Unterstützer im Wahlkampf vor vier Jahren dessen Herausforderin Hillary Clinton bedacht.

"Ich werde die Frage nicht beantworten". Trump lag bis zuletzt in landesweiten Umfragen hinter Biden.

Biden hielt aber dagegen - und fuhr selbst scharfe Attacken gegen den Präsidenten. Trumps Covid-19-Infektion verhinderte dies allerdings: Die für das TV-Duell zuständige überparteiliche Kommission CPD hatte erklärt, die Debatte könne aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht mit beiden Kandidaten in einem Studio stattfinden.

Trump dagegen behauptete erneut, die USA hätten bereits das Schlimmste überstanden.

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"Sie sollten aus Ihrem Bunker rausgehen, aus dem Sandbunker auf Ihrem Golfplatz, ins Oval Office gehen, Demokraten und Republikaner zusammenbringen und finanzieren, was jetzt getan werden muss, um Leben zu retten."
." . Wenn man auf Biden gehört hätte, wären die USA "weit offen gewesen". Allerdings war das Virus angesichts der Infektionszahlen schon vorher in den USA und verbreitete sich in den Wochen danach stark weiter.

Der Biden-Clan scheint nicht nur tief in dubiose und kriminelle Machenschaften in der Ukraine verwickelt zu sein; gleiches gilt wohl auch für nicht minder dubiose und mutmaßlich ebenfalls kriminelle Machenschaften bei Geschäften in China. Hunter Biden wird seit Längerem vorgeworfen, dass er ab 2014 als Berater für die ukrainische Gasfirma Burisma tätig war - damals war sein Vater Joe noch Vizepräsident unter Barack Obama.

Biden warf Trump das Herunterspielen der Gefahr durch das Virus vor und kritisierte den Umgang Trumps mit der Pandemie. Biden sagte: "Mein Sohn hat nichts Falsches getan". "Ich denke, er (Trump) wird das machen", sagte er. Die ersten Fragen drehten sich um die Besetzung des vakanten Richterpostens am Obersten Gerichtshof, dann wechselte das Thema auf die Corona-Pandemie. Biden weist das zurück. Dass auch das Weiße Haus und Trumps Ärzte Angaben dazu verweigern, räumt diesen Verdacht nicht aus der Welt. Und er sprach über seinen eigenen an einem Hirntumor gestorbenen Sohn Beau, der im Irak gedient hatte. Er hoffe nicht, dass es bedeute, dass die Menschen in ethnischen und religiösen Fragen so im Konflikt miteinander stünden, wie Trump es wolle.

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