Stück für Stück: Centerbridge-Gesellschaft gewinnt Rennen um US-Geschäft von Wirecard

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Insolvenzverwalter Michael Jaffé gab am späten Donnerstagabend den Verkauf der US-Tochtergesellschaft Wirecard North America an die Holdinggesellschaft Syncapay bekannt, ebenfalls ein US-Unternehmen.

Das Nordamerika-Geschäft des insolventen Zahlungsdienstleisters Wirecard hat einen Käufer gefunden.

Die Schulden von Wirecard belaufen sich laut "Süddeutscher Zeitung" auf insgesamt 3,2 Milliarden Euro.

Wirecard North America ist den Angaben zufolge einer der Marktführer in den USA für die Ausgabe von Prepaid-Kreditkarten. Mit der Übernahme soll die bisherige Wirecard-Tochter in North Lane Technologies umbenannt werden - nach der Straße, in der sie in Philadelphia 1997 gegründet wurde. Demnach sei das Unternehmen "in den Monaten vor der Insolvenz leergeräumt" worden sein, schrieb Jaffé am Freitagnachmittag in einem Brief an die Mitarbeiter von Wirecard. Im August wurden beispielsweise das brasilianische und das englische Geschäft verkauft, und auch die Veräußerung des deutschen Kerngeschäfts der AG soll sich auf der Zielgeraden befinden.

Noerr (München): Dr. Florian Becker (Corporate/M&A), Dr. Benjamin Leyendecker (München; alle Corporate /M&A), Wolfgang Nardi (München), Judson Oswald (beide Finanzierung), Michael Beinus, Polina Libermann (Chicago; beide Steuerrecht); Associates: Ann-Kathrin Ziegler (Restrukturierung; München), Dr.

Kirkland & Ellis (New York): Maggie Flores (Federführung), Peter Martelli, Robert Pohlus, Dr.

Hintergrund: Käuferberaterin Kirkland beriet nach JUVE-Informationen gleich mehrere Kaufinteressenten und so auch Centerbridge, die gleichzeitig die Mehrheitsanteile an Syncapay erwarb. Die Kaufpreise wurden von Insolvenzverwalter Michale Jaffé nicht genannt. Christian Pleister (Private Equity, Berlin/Frankfurt), Dr.

Noerr hat als Lead-Counsel zu der nach deutschem Recht strukturierten Transaktion umfassend auch aus dem von Dr.

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