Intel: Aktie bricht ein wegen US-Sanktionen und COVID-19 ein

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Als einer der ersten grossen IT-Konzerne hat Intel die Ergebnisse für das per 30. September abgeschlossene Geschäftsquartal vorgelegt. Noch immer erwartet Intel einen Rekordumsatz, was auch durch die widrigen Umstände sich nicht ändern dürften. Trotzdem muss Intel einen erwarteten Umsatzeinbruch von 14 Prozentpunkten vermelden für das viertel Quartal, was nun zu einem erwarteten Gesamtumsatz von 75,3 Milliarden US-Dollar führen dürfte. Unterm Strich blieb ein Gewinn von rund 4,3 Milliarden Dollar übrig - gut 28 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In seinem größten Geschäftsbereich - Prozessoren für Personal Computer - konnte Intel die Erlöse um rund ein Prozent auf 9,85 Milliarden Dollar steigern.

Positiv aufgenommen wurde auch, dass Intel den Ausblick aufs Jahresergebnis leicht anhob. Analysten hatten mit einem besseren Geschäft gerechnet, die Aktie fiel im nachbörslichen Handel am Donnerstag um rund zehn Prozent. Hier gaben die Einnahmen um 7 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar nach, während sich die Marktauguren 6,2 Milliarden erhofften.

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