Neue Corona-Risikogebiete - Polen und Schweiz auf Risikoliste - Kanaren nicht mehr

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Zuvor hatte Deutschland alle Bundesländer Österreichs mit Ausnahme Kärntens zu Risikogebieten erklärt.

Zugleich erklärte Deutschland die Nachbarländer Polen und Schweiz und große Teile Italiens - darunter Südtirol - zu Corona-Risikogebieten. Am Donnerstag Morgen um 9 Uhr wurde auf der Webseite des Robert Koch Instituts die aktualisierte Liste der Risikogebiete veröffentlicht: Auch die Autonome Provinz Bozen ist darunter. Seit Mittwoch gilt auch für die Bundesländer Oberösterreich und Salzburg ein Reisehinweis der Stufe "Orange", wie das österreichische Außenministerium mitteilte. Das deutsche Robert-Koch-Institut werde demnach am Donnerstag. Diese Notverordnung sieht vor, dass Einreisende aus Nachbarstaaten nicht wie bis anhin einen negativen Corona-Test vorweisen müssen, wenn sie sich weniger als 24 Stunden im Bundesland aufhalten.

Tourismus- und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig: "Die neu angekündigten Reisewarnungen von Deutschland haben weitere dramatische Auswirkungen auf den Tourismus und unsere Wirtschaft in Österreich". Als "Gelb" gelten außerdem weiterhin Osttirol und die Exklaven Hinterriß und Jungholz, sowie das Kleinwalsertal. Rückkehr aus den als "Orange" eingestuften Gebieten ist eine zehntägige Heimquarantäne verpflichtend. Diese kann aber durch einen negativen Corona-Test verkürzt werden. Nicht betroffen von der Quarantänepflicht sind auch Personen, die lediglich über die Flughäfen Wien, Salzburg, Linz und Innsbruck reisen, aber keinen Aufenthalt in Wien oder den genannten Bundesländern hatten. Denn das könne sich, laut Schuschnig, sehr schnell ändern. Pro Wintersaison werden mehr als 59 Millionen Übernachtungen verzeichnet, ein Großteil der Gäste kommt aus Deutschland.

Aufgehoben hat das Auswärtige Amt seine Warnung für die Kanarischen Inseln. Für etwa 50 Länder wird unabhängig von der Infektionslage von Reisen abgeraten.

Neben Südtirol werden auch die Regionen Lombardei, Toskana, Venetien, Latium, Piemont, Emilia-Romagna, Umbrien, Aosta, Abruzzen, Friaul-Julisch Venetien und Sardinien als neue Risikogebiete ausgewiesen.

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